Der Moncler-Konzern hat im ersten Halbjahr 2026 ein solides Wachstum erzielt und seine Profitabilität weiter verbessert. Der Umsatz stieg auf 1,289,9 Milliarden Euro und legte damit um 9 Prozent zu konstanten Wechselkursen zu. Gleichzeitig erhöhte sich das operative Ergebnis (EBIT) auf 245,4 Millionen Euro, was einer Marge von 19,0 Prozent entspricht.
Wachstum getragen von beiden Marken
Das Geschäft entwickelte sich sowohl bei der Kernmarke Moncler als auch bei Stone Island positiv. Moncler erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 1,089,6 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 9 Prozent zu konstanten Wechselkursen entspricht. Stone Island wuchs noch dynamischer und erreichte 200,3 Millionen Euro Umsatz, ein Plus von 11 Prozent.
Im zweiten Quartal zeigte sich eine weiterhin stabile Entwicklung, wenn auch mit moderaterem Wachstum. Während Moncler ein Plus von 3 Prozent verzeichnete, legte Stone Island zweistellig zu.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Regionale Unterschiede prägen Entwicklung
Besonders stark entwickelte sich der asiatische Markt. Dort stiegen die Umsätze der Marke Moncler um 19 Prozent, während Stone Island in der Region sogar ein Wachstum von 25 Prozent erzielte.
Demgegenüber zeigte sich die Region EMEA schwächer. Hier gingen die Moncler-Umsätze um 4 Prozent zurück, was unter anderem auf geringere Touristenzahlen und eine schwächere Online-Nachfrage zurückgeführt wird. In Amerika entwickelte sich das Geschäft stabil bis leicht positiv.
Direktvertrieb bleibt Wachstumstreiber
Der Direktvertrieb (DTC) blieb der wichtigste Wachstumsmotor des Konzerns. Bei Moncler stiegen die Umsätze in diesem Segment um 10 Prozent, bei Stone Island um 16 Prozent. Der stationäre Handel entwickelte sich dabei besser als der Online-Kanal.
Auch der Großhandelsbereich legte leicht zu, wobei der Konzern weiterhin an einer Optimierung seines Vertriebsnetzes arbeitet.
Verbesserte Profitabilität und stabile Finanzlage
Neben dem Umsatzwachstum konnte Moncler auch die Profitabilität steigern. Die Bruttomarge erhöhte sich leicht auf 77,2 Prozent, während das Nettoergebnis auf 164,7 Millionen Euro anstieg.
Die Finanzlage bleibt solide: Zum Stichtag verfügte der Konzern über eine Nettoliquidität von mehr als 1,1 Milliarden Euro, trotz einer Dividendenzahlung von rund 374 Millionen Euro.
Ausblick bleibt von Unsicherheit geprägt
Für die zweite Jahreshälfte sieht das Management weiterhin ein herausforderndes Marktumfeld mit hoher Unsicherheit. Dennoch will der Konzern an seiner Strategie festhalten und weiter in Markenentwicklung, Vertrieb und Innovation investieren.
Im Fokus stehen dabei die Stärkung der Marken Moncler und Stone Island, der Ausbau der globalen Präsenz sowie eine nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensentwicklung.






