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NODL-Insolvenz: UK-Stores von Ted Baker schließen (doch) endgültig

Ted Baker Store
Foto: Tedbaker.com

Key takeaways

Die letzten 31 Ted Baker-Filialen in Großbritannien und Irland schließen bis 20. August. Über 500 Jobs sind bedroht. Grund dafür ist die Insolvenz des Betreibers No Ordinary Designer Label, das bereits im März 2024 Insolvenz angemeldet hatte.

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Die verbliebenen 31 Ted Baker Filialen in Großbritannien und Irland werden bis Dienstag, den 20. August 2024, endgültig schließen. Über 500 Arbeitsplätze sind laut britischen Medien betroffen. Die Schließungen erfolgen, nachdem das Unternehmen No Ordinary Designer Label (NODL), das für die Ted Baker Läden in Großbritannien verantwortlich ist, im März 2024 Insolvenz angemeldet hatte.

Bereits im April wurden 15 Geschäfte geschlossen und dutzende Stellen abgebaut. Im Mai kamen Gerüchte auf, dass die Frasers Group die restlichen Stores übernehmen will – was sich letztlich als falsch erwiesen hat. Auch andere Interessenten, wie sie von Drapers ins Spiel gebracht wurden, erweisen sich offenbar als nicht korrekt.

Ted Baker beschäftigte zuvor rund 1.000 Mitarbeiter in Großbritannien, verteilt auf 46 Läden, eine E-Commerce-Plattform und Konzessionen in Kaufhäusern. Mit den aktuellen Schließungen stehen nun die verbleibenden Beschäftigten von NODL, die in den letzten Filialen und der Firmenzentrale tätig sind, vor einer ungewissen Zukunft.

Trotz der Schließungen in Großbritannien bleibt die Marke Ted Baker weltweit aktiv, auch in Großbritannien. Die US-amerikanische Authentic Brands Group, die die Markenrechte hält, setzt weiter auf den Verkauf über Partner wie die britischen Deparmtent Stores John Lewis und House of Fraser. Zudem bleibt Ted Baker durch Lizenzen für Kindermode und Dessous, die von Next vertrieben werden, sowie durch internationale Aktivitäten in den USA, Asien, dem Nahen Osten und Europa präsent. Diese Bereiche sind von der Insolvenz von NODL nicht betroffen.

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