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NVIDIA erzielt erneut Rekordumsatz dank weltweitem KI-Boom

GeForce RTX Grafikkarte von NVIDIA
Foto: NVIDIA

Key takeaways

NVIDIA hat im dritten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 57 Milliarden US-Dollar erzielt. Treiber war das KI-Geschäft mit Cloud- und Rechenzentrumslösungen. Neue Partnerschaften mit OpenAI, Microsoft und Intel sowie technologische Innovationen stärken die Marktposition. Für das vierte Quartal kündigt NVIDIA ein weiteres Wachstum an.

Lesezeit ca. 2 Minuten

NVIDIA hat im dritten Quartal einen Rekordumsatz von 57 Milliarden US-Dollar (rund 53 Mrd. Euro) erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 22 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 62 Prozent im Jahresvergleich. Getrieben wurde das Wachstum vor allem vom Data-Center-Geschäft, das allein 51,2 Milliarden US-Dollar (etwa 48 Mrd. Euro) beisteuerte – ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal.

Höchstwerte bei Umsatz und Gewinn

Auch die Profitabilität erreichte neue Spitzenwerte: Die Bruttomarge lag auf GAAP-Basis bei 73,4 Prozent, der Nettogewinn bei 31,9 Milliarden US-Dollar (knapp 30 Mrd. Euro). Der Gewinn je Aktie stieg auf 1,30 US-Dollar. NVIDIA steigerte sein operatives Ergebnis um 27 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

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KI-Nachfrage treibt Investitionen und Partnerschaften

CEO Jensen Huang betonte, dass die Nachfrage nach Rechenleistung im KI-Bereich exponentiell wachse: „Blackwell-Verkäufe sind durch die Decke gegangen, Cloud-GPUs sind ausverkauft.“ Das Unternehmen befinde sich in einem sich selbst verstärkenden Zyklus der KI-Nachfrage. Zu den größten Partnerschaften zählt die geplante Bereitstellung von zehn Gigawatt NVIDIA-Systemleistung für OpenAI sowie Kooperationen mit Google Cloud, Microsoft und Oracle.

Technologische Highlights im Data-Center-Segment

NVIDIA präsentierte zahlreiche Neuerungen, darunter die Blackwell-Architektur mit zehnfacher Effizienz gegenüber der Vorgängergeneration. Mit Partnern wie Meta, Anthropic und Intel treibt das Unternehmen den Ausbau von KI-Infrastrukturen in den USA, Großbritannien, Südkorea und Deutschland voran. Auch neue Plattformen wie NVQLink für Quanten-Computing und der Rubin CPX GPU wurden vorgestellt.

Solides Wachstum in weiteren Segmenten

Im Gaming-Bereich verzeichnete NVIDIA Umsätze von 4,3 Milliarden US-Dollar (rund 4 Mrd. Euro) – ein leichter Rückgang zum Vorquartal, aber 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Visualisierungs-Geschäft steigerte sich um 26 Prozent, während der Automotive-Bereich ein Plus von 32 Prozent verbuchte. Unter anderem wurde die Hyperion-10-Plattform für autonome Fahrzeuge vorgestellt.

Ausblick auf weiteres Rekordquartal

Für das vierte Quartal erwartet NVIDIA erneut einen Umsatzanstieg auf 65 Milliarden US-Dollar (ca. 60 Mrd. Euro). Die Bruttomarge soll auf bis zu 75 Prozent steigen. Trotz hoher Ausgaben plant das Unternehmen weiterhin Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen – allein 37 Milliarden US-Dollar (etwa 34 Mrd. Euro) wurden in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres an die Aktionäre ausgeschüttet.

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