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OpenAI plant Premium-KI-Lautsprecher: Angriff auf Alexa, Siri und Google Home

Kleines OpenAI Logo auf einem Smartphone
Foto: MingPhoto / depositphotos.com

Key takeaways

OpenAI arbeitet gemeinsam mit Jony Ives Designstudio LoveFrom an einem Premium-KI-Lautsprecher. Das mobile Gerät soll ChatGPT als persönlichen Assistenten in den Alltag bringen und tritt direkt gegen Amazon Alexa, Google Home und Apples Siri an.

Lesezeit ca. 2 Minuten

OpenAI bereitet offenbar den Einstieg in den Hardwaremarkt vor und arbeitet an einem eigenen KI-Device für Verbraucher. Wie Blloomberg zuletzt berichtet, entsteht gemeinsam mit dem Designstudio LoveFrom von Ex-Apple-Designer Jony Ive ein intelligenter Sprachassistent, der sich deutlich von klassischen Smart Speakern unterscheiden soll.

Mit einem erwarteten Verkaufspreis zwischen 300 und 400 US-Dollar positioniert sich das Unternehmen bewusst im Premiumsegment und tritt in direkte Konkurrenz zu Amazon, Google und Apple. Nach aktuellem Stand wird mit einer Markteinführung des ersten KI-Geräts im Jahr 2027 gerechnet.

Mobiler KI-Assistent statt stationärer Lautsprecher

Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das Gerät kompakt gebaut sein und optisch an einen Hockey-Puck oder Donut erinnern. Anders als herkömmliche Smart Speaker ist es für den flexiblen Einsatz innerhalb der Wohnung vorgesehen und kann problemlos zwischen verschiedenen Räumen transportiert werden.

Ein Display ist offenbar nicht vorgesehen. Stattdessen setzt OpenAI auf eine sprachbasierte Bedienung, hochwertige Materialien sowie zusätzliche Sensoren, Mikrofone und Kameras. Mechanische Elemente sollen dem Gerät zudem eine eigenständige, lebendige Wirkung verleihen und die Interaktion natürlicher gestalten.

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Fokus liegt auf ChatGPT statt Smart Home

Während Amazon seine Echo-Serie vor allem als Steuerzentrale für das vernetzte Zuhause etabliert hat, verfolgt OpenAI einen anderen Ansatz. Im Mittelpunkt steht ChatGPT als persönlicher KI-Assistent, der Nutzer im Alltag begleitet und weit über klassische Sprachbefehle hinaus unterstützen soll.

Mit der höheren Preispositionierung signalisiert das Unternehmen zugleich, dass es nicht den Massenmarkt, sondern anspruchsvolle Anwender adressieren möchte, die für moderne KI-Funktionen einen deutlichen Aufpreis akzeptieren.

Zusammenarbeit mit Jony Ive

Eine zentrale Rolle spielt LoveFrom, das Designstudio des ehemaligen Apple-Chefdesigners Jony Ive. Der Designer war maßgeblich für das Erscheinungsbild von iPhone, iPad und Mac verantwortlich und entwickelt nun gemeinsam mit OpenAI eine neue Gerätegeneration.

Der geplante Lautsprecher gilt dabei lediglich als erster Schritt einer umfassenderen Hardwarestrategie. Branchenbeobachter erwarten weitere KI-Produkte, die ChatGPT künftig unabhängig von Smartphones oder Computern in den Alltag integrieren sollen.

Wettbewerb mit Amazon, Google und Apple

Mit eigener Hardware verschafft sich OpenAI erstmals einen direkten Zugang zu Endkunden. Bislang ist ChatGPT auf bestehende Plattformen wie iOS, Android oder Webbrowser angewiesen. Ein eigenes Gerät würde diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Wettbewerb mit Amazons Alexa, Googles Home- und Gemini-Plattform sowie Apples Siri verschärfen.

Für OpenAI wäre dies ein strategisch wichtiger Schritt, um das eigene KI-Ökosystem langfristig unabhängig von den Plattformen großer Technologiekonzerne auszubauen.

Rechtsstreit könnte Zeitplan beeinflussen

Parallel zur Entwicklung läuft ein Rechtsstreit mit Apple. Der iPhone-Hersteller wirft OpenAI vor, beim Aufbau seiner Hardwareteams auf vertrauliches Wissen ehemaliger Apple-Mitarbeiter zurückgegriffen zu haben. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

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