Die Otto Group hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem deutlichen Ergebnisplus abgeschlossen und ihre strategische Neuausrichtung bestätigt. In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld konnte der Konzern insbesondere auf der Ergebnisseite spürbare Fortschritte erzielen.
Deutliches Plus bei Gewinn und Ergebnis
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg laut Pressemitteilung auf 641 Millionen Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Auch das EBITDA legte signifikant zu, während sich der Jahresüberschuss ebenfalls deutlich erhöhte. Der Umsatz blieb auf vergleichbarer Basis stabil bei 13,8 Milliarden Euro, trotz struktureller Veränderungen im Portfolio.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Stabilität in einem schwierigen Umfeld
Geopolitische Unsicherheiten, Handelskonflikte und ein verhaltenes Konsumklima prägten das Geschäftsjahr. Dennoch gelang es der Otto Group, ihre wirtschaftliche Basis zu stärken und die Profitabilität gezielt zu verbessern. Mit rund 42 Millionen aktiven Kundinnen und Kunden behauptet der Konzern seine starke Marktposition.
Wachstumstreiber im Kerngeschäft
Zentrale Marken und Geschäftsbereiche entwickelten sich positiv. Die Plattform OTTO konnte Marktanteile ausbauen und die Kundenzahl steigern. Auch internationale Einheiten wie Crate and Barrel sowie die Finanzdienstleistungstochter Eos trugen zur stabilen Entwicklung bei und werden im Rahmen der Strategie weiter ausgebaut.
Technologie und KI im Fokus der Zukunft
Im März 2026 übernahm Benjamin Otto den Vorsitz des Gesellschafterrats von seinem Vater, Prof. Dr. Michael Otto. Benjamin Otto übernimmt damit die strategische Führung der gesamten Otto Group. Ein wesentlicher Bestandteil der Strategie ist der Ausbau technologischer Kompetenzen. Die Otto Group investiert gezielt in Künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur, unter anderem in automatisierte Logistiklösungen und KI-gestützte Services. Bis zu 350 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in Technologie und Innovation fließen.




