ANZEIGE

ANZEIGE

Payment: Sparkasse warnt vor Betrugsanrufen nach PayPal-Panne

Sparkassen Logo auf einem Laptop
Foto: RETAIL-NEWS / Made with AI

Key takeaways

Nach einer Sicherheitslücke bei PayPal warnen Sparkassen vor betrügerischen Anrufen. Kriminelle geben sich als Mitarbeiter aus und fordern Kunden zur Freigabe angeblicher Rückbuchungen auf. Tatsächlich leiten diese Geld an die Täter weiter. Kunden sollten bei Anrufen besonders vorsichtig sein und keine TAN-Übertragungen durchführen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Betrüger nutzen offenbar derzeit die technische Panne bei PayPal, um Sparkassen-Kunden gezielt zu täuschen. Nach einer massenhaften Blockade von Lastschriften aufgrund eines Fehlers bei PayPal, versuchen Kriminelle nun, mit gefälschten Anrufen an sensible Kundendaten zu gelangen.

Betrugsmasche mit vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeitern

Die aktuelle Masche beginnt meist mit einem Anruf. Am anderen Ende meldet sich angeblich ein Mitarbeiter der Sparkasse, der vorgibt, eine verdächtige PayPal-Lastschrift prüfen zu müssen. Im weiteren Gespräch fordern die Anrufer ihre Opfer dazu auf, Transaktionen per TAN freizugeben. In Wahrheit autorisieren die Betroffenen damit Überweisungen an die Täter selbst.

Laut dem Sicherheitsexperten der Sparkasse sei dies ein gefährlicher Trick: Kunden sollen auf keinen Fall TANs weitergeben oder Transaktionen freigeben, wenn sie telefonisch dazu aufgefordert werden. Besonders tückisch sei, dass die Betrüger oft mit echten Namen oder Nummern arbeiten, um Vertrauen zu schaffen.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Sicherheitslücke bei PayPal als Auslöser

Hintergrund der Angriffe ist eine Schwachstelle im PayPal-System, die eine fehlerhafte Lastschrift in Milliardenhöhe zur Folge hatte. Banken wie die Sparkasse reagierten darauf, indem sie zahlreiche Zahlungen blockierten, um Schäden zu vermeiden. Vor allem Händler waren betroffen, da ihre Geldeingänge verzögert eintrafen.

PayPal bestätigte mittlerweile die technische Störung und arbeitet nach eigenen Angaben mit Banken an der Nachbearbeitung der betroffenen Transaktionen. Parallel warnen Verbraucherschützer vor möglichen Phishing-Mails und raten Kunden, ihre Kontobewegungen genau zu prüfen.

Was betroffene Kunden tun sollten

Im Verdachtsfall empfiehlt die Sparkasse, den Online-Banking-Zugang sofort zu sperren und den Vorfall der Bank zu melden. Wer bereits eine Transaktion freigegeben hat, sollte prüfen lassen, ob ein Rückruf der Überweisung noch möglich ist. Wichtig ist außerdem, bei jedem Freigabeprozess die IBAN und den Betrag sorgfältig zu kontrollieren.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored