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Pflanzendrinks: REWE, Oatly, Vly und Berief starten Petition für Steuersenkung

Oatly Werbekampagne als Zeitungsanzeige
Foto: Oatly

Key takeaways

REWE und mehrere Marken fordern eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Pflanzendrinks von 19 auf 7 %. Eine Petition auf change.org soll politische Aufmerksamkeit erzeugen. Ziel ist die steuerliche Gleichstellung mit Kuhmilch – aus Gründen der Fairness, Nachhaltigkeit und gesundheitlichen Chancengleichheit.

Lesezeit ca. 2 Minuten

REWE hat sich gemeinsam mit den Herstellern vly, Berief und Oatly für eine steuerliche Gleichstellung von Pflanzendrinks starkgemacht. Ziel ist es, den Mehrwertsteuersatz auf pflanzliche Milchalternativen wie Hafer-, Soja- oder Erbsendrinks von derzeit 19 % auf 7 % zu senken. Eine entsprechende Petition ist auf change.org gestartet worden und kann bis zum 20. August 2025 unterzeichnet werden.

Argumente für Steuergleichheit

Das Bündnis kritisiert, dass Pflanzendrinks im Gegensatz zu Kuhmilch nicht als Grundnahrungsmittel gelten und deshalb mit dem vollen Mehrwertsteuersatz belegt sind. Diese Regelung sei nicht nur unzeitgemäß, sondern benachteilige Menschen mit Laktoseintoleranz, veganer Lebensweise oder anderen Ernährungseinschränkungen. Eine steuerliche Gleichstellung würde mehr Wahlfreiheit ermöglichen und gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen.

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Nachhaltigkeit und Klima im Fokus

Die Herstellung pflanzlicher Milchalternativen sei ökologisch deutlich vorteilhafter. Pflanzendrinks verursachen weniger CO₂, benötigen weniger Wasser und Fläche. Eine niedrigere Steuer könne hier als politisches Steuerungsinstrument für klimafreundlichere Ernährung dienen.

Gesundheitliche und wirtschaftliche Aspekte

Pflanzendrinks sind – besonders wenn sie mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind – eine ernährungsphysiologisch wertvolle Ergänzung. Laut Studien könne eine steuerliche Entlastung trotz sinkender Staatseinnahmen langfristig Kosten durch Klimaschäden reduzieren. Zudem wird auf internationale Vorbilder wie Finnland oder Großbritannien verwiesen, die Pflanzendrinks steuerlich bereits gleich behandeln.

Breite Unterstützung gefordert

Neben gesundheitlichen und ökologischen Aspekten betonen die Initiatoren auch die gesellschaftliche Dimension. Eine gerechtere Steuerpolitik könne nachhaltige Ernährung fördern, Start-ups stärken und Chancengleichheit im Handel schaffen. Die Petition ist daher nicht nur eine Reaktion auf politische Versäumnisse, sondern ein Signal für eine zukunftsfähige Ernährungspolitik in Deutschland.

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