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Pinterest gibt Nutzern mehr Kontrolle über KI-generierte Inhalte

Einstellungen bei Pinterest zu GenAI
Foto: Pinterest

Key takeaways

Pinterest gibt Nutzern neue Werkzeuge an die Hand, um ihren Feed gezielter zu steuern. Mit einem neuen Regler können sie festlegen, wie viel KI-generierte Inhalte sie sehen möchten. Die Funktion startet auf Android und Desktop, iOS folgt. Auch GenAI-Labels werden künftig sichtbarer gemacht.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Pinterest reagiert auf die wachsende Bedeutung generativer KI im Netz – laut Unternehmensangaben machen KI-generierte Inhalte inzwischen 57 Prozent aller Online-Inhalte aus – und bietet seinen Nutzern nun mehr Kontrolle über die Art der Inhalte, die sie in ihrem Feed sehen. Mit neuen Einstellungen können Nutzer individuell festlegen, ob sie mehr oder weniger GenAI-Inhalte auf der Plattform angezeigt bekommen möchten.

Personalisierung im Vordergrund

„Unsere Community steht im Mittelpunkt all unserer Entscheidungen“, sagt Matt Madrigal, Chief Technology Officer bei Pinterest, in einem Blogbeitrag. Die neuen Steuerungsoptionen sollen es Nutzern ermöglichen, die Balance zwischen menschlicher Kreativität und KI-Innovation selbst zu bestimmen. Damit will Pinterest dem Wunsch vieler Nutzer gerecht werden, authentische und inspirierende Inhalte mit einem passenden Maß an KI-Anteil zu kombinieren.

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Rollout auf allen Plattformen

Der sogenannte „Tuner“ ist bereits für Android und Desktop verfügbar. Die Einführung auf iOS erfolgt schrittweise in den kommenden Wochen. Nutzer können in den Einstellungen unter „Refine your recommendations“ festlegen, ob sie weniger GenAI-Inhalte sehen möchten – zunächst in Kategorien wie Beauty, Kunst, Mode und Wohndesign, die besonders anfällig für KI-generierte Bilder sind.

Flexible Steuerung und direkte Anpassung

Auch innerhalb des Feeds lässt sich die Auswahl direkt anpassen. Wer eine Bild-Pin sieht, die nicht den eigenen Vorlieben entspricht, kann über das Drei-Punkte-Menü unten rechts eine entsprechende Kategorie wählen. Änderungen lassen sich jederzeit rückgängig machen oder anpassen, um das Nutzererlebnis flexibel zu gestalten.

Transparenz durch Kennzeichnung

Bereits Anfang des Jahres hatte Pinterest mit der Einführung von Labels für KI-generierte Bilder einen ersten Schritt in Richtung mehr Transparenz unternommen. Diese Labels sollen in den kommenden Wochen deutlicher sichtbar gemacht werden, um Nutzern die Einordnung der Inhalte zu erleichtern. Weitere Funktionen zur Steuerung und zum besseren Verständnis von GenAI-Inhalten sind laut Pinterest in Planung.

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