Pinterest verwandelt seine Boards in eine KI-gestützte Inspirations- und Shoppingplattform. Statt reiner Sammelorte für Bilder und Ideen erhalten Nutzer weltweit in den kommenden Monaten neue Funktionen, die das Surfen, Entdecken und Einkaufen persönlicher und effizienter gestalten sollen. Die Features werden zunächst in den USA ausgerollt – wann welche Länder folgen, lässt das Unternehmen in der Pressemitteilung offen.
Drei neue Tabs für mehr Orientierung
Die überarbeiteten Boards bieten ein neues Design und zusätzliche Tabs, die automatisch auf Basis der gespeicherten Pins eines Nutzers generiert werden. Für Fashion- und einige Wohnstil-Boards erscheint der Tab „Make it yours“, der passende Produkte und Inhalte vorschlägt, um Ideen gezielt umzusetzen.
Im Tab „More ideas“ finden Nutzer zusätzliche Inspirationen – etwa zu Themen wie Beauty, Rezepte oder Kunst. Der Bereich „All saves“ hingegen bleibt der zentrale Ort für alle bisher gespeicherten Inhalte. Die neuen Tabs sind direkt über die Profilansicht abrufbar.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
KI wird zur persönlichen Shoppingassistenz
Pinterest investiert gezielt in die Weiterentwicklung der Boards, wie Vicky Gkiza, VP of Product Management, betont: „Boards sind das Herzstück der Pinterest-Erfahrung. Mit diesen Updates machen wir sie zu einem KI-gestützten Einkaufsassistenten.“ Ziel sei es, Nutzern nicht nur beim Träumen zu helfen, sondern den Weg zur Umsetzung zu erleichtern.
KI-generierte Outfits und kuratierte Boards
In den USA und Kanada testet Pinterest derzeit die Funktion „Styled for you“: Dynamische Collagen aus gespeicherten Fashion-Pins ermöglichen es, Kleidung und Accessoires zu kombinieren und direkt zu shoppen – basierend auf dem individuellen Geschmack.
Ebenfalls im Test: „Boards made for you“, die auf Basis redaktioneller Auswahl und KI-Empfehlungen automatisch erstellt und dem Nutzer direkt im Feed oder Posteingang angezeigt werden. Diese personalisierten Boards enthalten unter anderem Trendinhalte und wöchentliche Outfit-Ideen. Beide Funktionen sollen in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt werden.


