Pinterest setzt weiter auf visuelle Kaufimpulse und stellt auf seinem globalen Werbegipfel „Pinterest Presents“ neue Werbelösungen vor, die den Einkaufsprozess von der Inspiration bis zur Aktion nahtlos begleiten sollen. Besonders im Fokus: die neue Werbeform „Top of Search“-Anzeigen, lokale Produktverfügbarkeiten und der Ausbau datengestützter Kampagnen.
Neue Top-of-Search-Anzeigen rücken Produkte ins Rampenlicht
Mit der Einführung von „Top of Search“-Anzeigen reagiert Pinterest auf das veränderte Suchverhalten seiner Nutzer. Rund 45 Prozent aller Klicks erfolgen auf die ersten zehn Suchergebnisse – und 96 Prozent dieser Suchanfragen sind markenneutral. Marken erhalten nun die Möglichkeit, ihre Produkte direkt in diesen besonders sichtbaren Positionen zu platzieren. Die neuen Anzeigen erscheinen sowohl in den Suchergebnissen als auch bei verwandten Pins und sollen besonders entdeckungsfreudige Nutzer ansprechen.
Die Beta-Version ist bereits in allen monetarisierten Märkten aktiv. Erste Tests zeigen vielversprechende Ergebnisse: Die Klickrate liegt im Schnitt 29 Prozent höher als bei Standardkampagnen, die Wahrscheinlichkeit für neue Nutzerinteraktionen ist sogar um 32 Prozent erhöht. Ein prominentes Beispiel ist der US-Möbelhändler Wayfair, der in einer zweiwöchigen Testphase eine Steigerung der Klickrate um 237 Prozent verzeichnete.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Lokale Verfügbarkeiten stärken den stationären Handel
Mit den neu verfügbaren lokalen Produktanzeigen will Pinterest auch den stationären Handel unterstützen. In teilnehmenden Shopping-Märkten können Einzelhändler nun ihren Bestand in Echtzeit inklusive Preisangabe präsentieren. Ziel ist es, Kunden gezielt mit verfügbaren Produkten in der Nähe anzusprechen und so die Brücke zwischen Online- und Offline-Shopping zu schlagen.
Canadian Tire Company war der erste kanadische Händler, der diese Funktion testete. Das Ergebnis: Eine um 48 Prozent gesteigerte Effizienz im Vergleich zu klassischen Shopping-Anzeigen und ein Anstieg der Filialbesuche um 16,5 Prozent.
Media Network Connect bringt Retail-Daten in die Kampagnensteuerung
Mit „Pinterest Media Network Connect“ launcht Pinterest ein weiteres Tool, das Werbetreibenden den Zugriff auf First-Party-Daten erleichtert. Über die neue Self-Service-Plattform können Mediennetzwerke ihre Daten wie Produktkataloge, Zielgruppen oder Konversionen sicher an Werbepartner übermitteln – direkt im Pinterest Ads Manager. So sollen Kampagnen künftig schneller, datengestützter und gezielter umgesetzt werden.
Pinterest unterstreicht mit diesen Neuerungen seinen Anspruch, visuelle Produktsuche weiter auszubauen und sich als relevante Plattform für den E-Commerce der Zukunft zu positionieren.


