Ralph Lauren führt mit „Ask Ralph“ ein neues Feature in seiner App ein, das eine dialogbasierte KI-Erfahrung für stilbewusstes Online-Shopping bieten soll. Die neue Funktion, die ab sofort für App-Nutzer in den USA verfügbar ist, basiert auf Microsofts Azure OpenAI-Plattform und kombiniert künstliche Intelligenz mit dem ikonischen Markenauftritt von Ralph Lauren.
Personalisierte Outfits per Sprachbefehl
Kunden können sich mit einfachen Eingaben wie „Was ziehe ich zu einem Konzert an?“ oder „Zeig mir Polo Bear Pullover für Damen“ inspirieren lassen. Die KI generiert daraufhin komplette, visuell aufbereitete Outfits aus dem verfügbaren Sortiment der Polo Ralph Lauren Kollektion – inklusive direkter Kaufoption für einzelne Teile oder das gesamte Ensemble. Die Nutzer können im Gesprächsverlauf nachfragen, Wünsche präzisieren und ihre individuellen Vorlieben einfließen lassen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Zusammenarbeit mit Microsoft
Die Entwicklung von „Ask Ralph“ setzt eine langjährige Zusammenarbeit mit Microsoft fort. Bereits vor 25 Jahren war Ralph Lauren eines der ersten Modehäuser mit einem eigenen Online-Shop – ebenfalls gemeinsam mit Microsoft aufgebaut. Nun soll „Ask Ralph“ das Shopping-Erlebnis der nächsten Generation prägen, indem es die Interaktion mit einem digitalen Stylisten simuliert.
„Ob für den ersten Arbeitstag oder einen besonderen Abend – Ask Ralph bietet inspirierende Komplett-Looks mit unserer einzigartigen Handschrift“, so David Lauren, Chief Branding and Innovation Officer bei Ralph Lauren, in der Pressemitteilung.
Ausblick: Mehr Personalisierung, mehr Marken
Die KI-Funktion soll künftig noch personalisierter werden und auf weitere Marken des Unternehmens sowie auf neue Länder und Plattformen ausgeweitet werden. Ziel ist es, eine immersive Markenerfahrung zu schaffen, die Nutzer tiefer in die Ralph-Lauren-Welt eintauchen lässt.
Technologische Pionierarbeit
Neben dem neuen Tool investiert Ralph Lauren weiterhin in innovative Technologien – etwa für personalisierte Werbung oder datengetriebene Prognosen zur Warenverfügbarkeit. Frühere Projekte wie virtuelle Stores, Hologramm-Präsentationen oder 4D-Inszenierungen unterstreichen den Pioniergeist des Unternehmens, das seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Mode und Technik agiert.


