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Mehr Reisen, weniger Geschäftsreisen: Der Reisemarkt 2024 im Überblick

Mann an einer Küste im Winter
Foto: Tobias Bjørkli / Pexels

Key takeaways

Die Reiselust der Deutschen hat 2024 einen neuen Höchststand erreicht: 277 Millionen Reisen mit mindestens einer Übernachtung wurden unternommen. Während Auslandsreisen stark zulegten, bleibt das Auto das dominierende Verkehrsmittel. Geschäftsreisen erholen sich langsam, bleiben aber unter dem Vorkrisenniveau. Italien, Österreich und Spanien waren die Top-Destinationen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Im Jahr 2024 erreichte die Reiselust der Deutschen ein neues Rekordniveau: Insgesamt wurden 277 Millionen mehrtägige Reisen unternommen – sowohl innerhalb Deutschlands als auch ins Ausland. Das entspricht einem Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahr und 6 % im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019. Diese Zahlen veröffentlichte das Statistische Bundesamt in seiner aktuellen Erhebung.

Auslandsreisen besonders gefragt

Mit 114 Millionen Auslandsreisen lag dieser Teilbereich 12 % über dem Vorjahr und sogar 15 % über dem Niveau von 2019. Die beliebtesten Ziele blieben weitgehend konstant: Italien führte das Ranking mit 14 % aller Auslandsreisen an, gefolgt von Österreich (13 %), Spanien (10 %), Frankreich (8 %) und den Niederlanden (7 %). Damit behaupten sich diese fünf Länder seit über einem Jahrzehnt unter den Top-Reisezielen.

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Geschäftsreisen noch unter Vorkrisenniveau

Deutlich dynamischer als im Vorjahr entwickelten sich private Reisen. Rund 240 Millionen dieser Art wurden 2024 gezählt – ein Plus von 11 % gegenüber 2023 und 9 % mehr als 2019. Geschäftsreisen legten ebenfalls zu, allerdings in abgeschwächter Form: Sie erreichten 37 Millionen und lagen damit 8 % über dem Vorjahr, jedoch weiterhin 10 % unter dem Vorkrisenstand.

Auto bleibt wichtigstes Verkehrsmittel

Beim Blick auf die genutzten Verkehrsmittel dominiert das Auto nach wie vor deutlich: 58 % aller mehrtägigen Reisen wurden per Pkw durchgeführt. Die Bahn kam auf 19 %, das Flugzeug auf 17 %. Reisebusse und sonstige Verkehrsmittel spielten mit je 3 % nur eine untergeordnete Rolle. Die Verteilung blieb im Vergleich zu den Vorjahren weitgehend stabil.

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