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Boxenstopp im LEH: REWE pilotiert neuen „Drive&Go“ Service

Kundin im Auto bei REWE Drive and go
Foto: REWE

Key takeaways

REWE testet mit Drive&Go einen neuen Abholservice, bei dem Kunden ihre Onlinebestellungen direkt im Auto erhalten. Der Drive-In-Ansatz soll Zeit sparen, Prozesse vereinfachen und den Lebensmitteleinkauf komfortabler gestalten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

REWE treibt den Ausbau seiner Omnichannel-Strategie weiter voran und testet mit „Drive&Go“ einen neuen Abholservice für Onlinebestellungen. In Euskirchen sind die ersten beiden Pilotmärkte gestartet, bei denen Kundinnen und Kunden ihre Einkäufe direkt aus dem Auto heraus entgegennehmen können.

Abholung im Vorbeifahren

Das Prinzip ist einfach: Vorfahren, QR-Code scannen und die Bestellung ins Auto laden lassen. Die Übergabe soll laut REWE „nur drei Minuten“ dauern. Der Service richtet sich vor allem an Kundinnen und Kunden, die Zeit sparen möchten und den Einkauf möglichst effizient gestalten wollen.

Die Abwicklung erfolgt über den bestehenden Online-Shop oder die App. Nach Auswahl eines Zeitfensters fahren die Kunden zur Drive-In-Spur, melden sich per QR-Code an und erhalten ihre Bestellung direkt ins Fahrzeug gebracht.

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Weiterentwicklung bestehender Modelle

REWE baut damit auf bestehenden Click-&-Collect-Angeboten auf, erweitert diese jedoch um einen vollständig kontaktlosen Ablauf am Auto. Im Gegensatz zur klassischen Abholung im Markt entfällt der Gang ins Geschäft komplett.

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos, die Preise entsprechen dem stationären Sortiment. Ab einem Einkaufswert von 70 Euro ist der Service kostenfrei, darunter wird eine geringe Gebühr erhoben.

Effizienz und Komfort als Ziel

Mit Drive&Go reagiert REWE auf veränderte Kundenerwartungen im Lebensmitteleinzelhandel. Schnelligkeit und Bequemlichkeit gewinnen zunehmend an Bedeutung, insbesondere für Berufstätige und Familien.

Gleichzeitig bietet das Modell auch betriebliche Vorteile: Da die letzte Strecke vom Kunden selbst übernommen wird, bleiben Logistikkosten im Vergleich zur Lieferung geringer und Prozesse besser planbar.

Wettbewerb und Marktumfeld

Im deutschen Lebensmittelhandel nimmt der Wettbewerbsdruck weiter zu. Während Discounter vor allem über den Preis konkurrieren, setzen Vollsortimenter verstärkt auf Serviceangebote und digitale Lösungen.

Drive-In-Abholkonzepte sind bislang selten, könnten aber als Ergänzung zu bestehenden Onlineangeboten an Bedeutung gewinnen.

Testphase mit Perspektive

Der Start in zwei Märkten deutet auf eine gezielte Pilotphase hin. Entscheidend wird sein, wie gut das Konzept im Alltag funktioniert und wie stark die Nachfrage ausfällt.

Bei positiver Entwicklung könnte eine Ausweitung auf weitere Standorte folgen, insbesondere dort, wo ausreichend Platz für Drive-In-Strukturen vorhanden ist.

Mit Drive&Go erweitert REWE sein Serviceportfolio um ein weiteres Element, das stationären Handel und digitale Angebote enger miteinander verzahnt.

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