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Signa Wochen-Update: Erhöhter Druck aus Abu Dhabi und Elbtower Investorensuche

Bauzaun einer unterbrochenen Baustelle im Zuge der Signa-Insolvenz
Foto: Markus Günter / RETAIL-NEWS Deutschland

Für den insolventen Signa-Gründer René Benko wird die finanzielle Lage und der Druck auf seine Person immer brisanter. Nun fordert auch die Herrscherfamilie von Abu Dhabi, angeführt von Kronprinz Mohamed bin Zayed Al Nahyan, eine beträchtliche Summe von ihm zurück.

Der Spiegel berichtete, dass die Familie Al Nahyan etwa 250 Millionen Euro von Benko zurückfordert. Noch im Sommer 2023 hatten sie ihm das Geld geliehen. Der Druck auf Benko steigt, da die Familie Al Nahyan nicht nur auf die Rückzahlung des Geldes besteht, sondern auch ihre Ehre in Gefahr sieht. Eine Quelle des „Spiegel“ betonte, dass die Familie eine „Armada an Leuten“ mobilisiert habe, um Benkos finanzielle Mittel aufzuspüren und zurückzufordern. Es sei für sie „schlimmer, das Gesicht zu verlieren, als das Geld.“ Benko werde „nun wohl mehr Bodyguards benötigen.“ Diese Entwicklungen setzen Benko erheblich unter Druck, da er bereits mit zahlreichen anderen Gläubigern zu kämpfen hat.

Die Suche nach einem neuen Investor für den Hamburger Elbtower zeigt hingegen Fortschritte, wie unter anderem Welt meldet. Der Insolvenzverwalter gab an, dass die Vermarktung des Elbtowers erfolgreich angelaufen sei und erste Resonanzen von Investoren erfreulich seien. Unverbindlichen Angebote seien eingegangen und werden die technischen und rechtlichen Voraussetzungen geprüft.

Die Bauarbeiten für den 245 Meter hohen Turm stehen seit Oktober 2023 still, nachdem die Signa-Insolvenz die Finanzierung gestoppt hatte. Die Insolvenzverwaltung zeigt sich zuversichtlich, dass der ursprüngliche Bauplan verwirklicht werden könne, was im Interesse der Gläubiger und der Stadt Hamburg sei. Der Stadtstaat Hamburg hat ein Vorkaufsrecht und somit bei möglichen Umplanungen eine starke Mitsprache. Der Stillstand der Baustelle verursacht weiterhin Kosten, die durch eine Bank finanziert werden.

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