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Bitkom: 8 von 10 Unternehmen nutzen Social Media strategisch

Social Media Like Symbol
Foto: RETAIL-NEWS / Made with AI

Key takeaways

Laut Bitkom setzen 80 % der deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern auf soziale Netzwerke – vor allem Facebook, Xing und YouTube. Wichtigste Ziele sind Markenbekanntheit, Kundenservice und Recruiting. Besonders im Personalmarketing gewinnen Plattformen wie LinkedIn, Instagram und TikTok zunehmend an Bedeutung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

In Deutschland setzen inzwischen 80 Prozent der Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten auf mindestens ein Profil in sozialen Netzwerken, wie eine neue Bitkom-Umfrage zeigt. Damit bleibt der Anteil der Social-Media-affinen Unternehmen auch 2025 auf einem hohen Niveau – im Vorjahr waren es 77 Prozent. Besonders beliebt sind Facebook (48 Prozent), Xing (47 Prozent) und YouTube (43 Prozent), gefolgt von LinkedIn (36 Prozent) und Instagram (35 Prozent).

Social Media als Teil der Unternehmensstrategie

Die Nutzung sozialer Medien folgt dabei klaren strategischen Zielen: 85 Prozent der Unternehmen möchten so ihre Bekanntheit erhöhen, 81 Prozent wollen die Sichtbarkeit ihrer Marken oder Produkte steigern. Auch das Image steht im Fokus – 72 Prozent der Befragten nannten dies als Ziel. Darüber hinaus sehen 70 Prozent in Social Media ein Mittel zur Verbesserung des Kundenservices.

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Recruiting über soziale Netzwerke im Aufwind

Ein wachsendes Ziel ist die Gewinnung neuer Mitarbeitender. 62 Prozent der Unternehmen setzen soziale Netzwerke gezielt zur Ansprache potenzieller Bewerber ein. Damit rückt Social Media zunehmend in den Mittelpunkt moderner Recruiting-Strategien.

Weniger Präsenz auf Plattform X

Während Facebook, YouTube und Instagram weiterhin starke Zahlen zeigen, verliert die Plattform X (vormals Twitter) an Bedeutung: Nur noch 27 Prozent der Unternehmen sind dort aktiv – ein Rückgang um fünf Prozentpunkte im Vergleich zu 2023. TikTok kommt derzeit auf einen Nutzungsanteil von 22 Prozent.

Lokale Netzwerke gewinnen an Bedeutung

Auch Plattformen wie nebenan.de gewinnen an Relevanz: Bereits 30 Prozent der Unternehmen unterhalten hier ein Profil – ein Zeichen dafür, dass lokale Vernetzung und Community-Building auch im B2B-Umfeld wichtiger werden.

Kein Unternehmen agiert ohne Zielsetzung

Auffällig: Kein einziges der befragten Unternehmen gab an, soziale Netzwerke ohne konkretes Ziel zu nutzen. Selbst interne Kommunikation und Wettbewerbsbeobachtung spielen eine Rolle: 34 Prozent setzen Social Media zur internen Abstimmung ein, 37 Prozent nutzen es, um Einblicke in das Verhalten von Wettbewerbern zu erhalten.

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