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Startup-Geschäftsklima unter Druck, doch Gründer bleiben zuversichtlich

Laptop mit vielen Post-Its auf dem Monitor
Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Key takeaways

Das Geschäftsklima deutscher Startups ist auf dem niedrigsten Stand seit 2020, doch der Optimismus bleibt. Gründer rechnen mit Besserung, auch das Investitionsklima zeigt leichte Erholung. Während Deutschland international zurückliegt, wächst die Zahl der Unicorns – vor allem durch KI und DeepTech.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Deutschland befindet sich weiterhin in einer wirtschaftlich angespannten Lage – und das spüren auch die Startups. Laut einer Vorabveröffentlichung des Deutschen Startup Monitors 2025 liegt das Geschäftsklima im Startup-Ökosystem mit 31,7 Punkten auf dem niedrigsten Wert seit der Corona-Krise. Viele Unternehmen halten sich aktuell mit Investitionen in Innovationen zurück – was das Innovationspotenzial erheblich bremst.

Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen ist die Stimmung unter Gründerinnen und Gründern erstaunlich positiv: Mehr als 70 Prozent der befragten Startups erwarten bis Ende 2026 eine positive Geschäftsentwicklung. Auch kurzfristig ist der Optimismus spürbar – über die Hälfte der Startups rechnet innerhalb der kommenden sechs Monate mit einer Verbesserung ihrer Lage.

Startup-Verband fordert politischen Rückenwind

„Gerade in Krisenzeiten sind Startups Treiber von Aufbruch und Innovation“, erklärt Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands. Sie betont die Bedeutung langfristiger Perspektiven und fordert von Politik und Wirtschaft mehr Unterstützung. Das Vertrauen in die eigene Innovationskraft sei weiterhin hoch – dieser Schwung müsse genutzt werden.

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Investitionsklima zeigt leichte Erholung

Während die allgemeine Wirtschaftslage auf die Startup-Stimmung drückt, zeigt sich das Investitionsklima leicht verbessert. 55,5 Prozent der Gründer bewerten die aktuelle Lage als befriedigend oder gut – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Dennoch bleibt eine Finanzierungslücke bestehen.

Im internationalen Vergleich wird Deutschlands Rückstand deutlich: Seit Anfang 2023 wurden in den USA – gemessen an der Wirtschaftskraft – rund viermal so viele Mittel in Startups investiert. Großbritannien liegt beim Dreifachen, Frankreich beim 1,4-Fachen. Dieser Rückstand gefährdet laut Startup-Verband die Innovationsfähigkeit Deutschlands in einer Zeit wirtschaftlicher Transformation.

Mehr Unicorns, mehr Tech-Dynamik

Ein Lichtblick ist die steigende Zahl an Unicorns: 31 Startups mit Milliardenbewertung unterstreichen das Potenzial des deutschen Ökosystems. Besonders in den Bereichen Künstliche Intelligenz und DeepTech wächst eine neue Generation von Technologie-Champions heran – ein positives Signal für den Standort.

Der Deutsche Startup Monitor 2025 basiert auf den Angaben von 1.846 befragten Gründerinnen und Gründern und liefert einen umfassenden Überblick über die Stimmung und Herausforderungen der deutschen Startup-Szene. Die aktuelle Analyse entstand in Zusammenarbeit mit dem ifo Zentrum für Makroökonomik und Befragungen.

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