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Temu-Mutter Whaleco: Neue Sammelklage in den USA

Abbildung des Temu-Logos auf einem Smartphone
Foto: Rarrarorro / Adobe Stock

Whaleco Inc., die Muttergesellschaft der E-Commerce-Plattform Temu, sieht sich einer neuen Sammelklage in den USA gegenüber, die ihr vorwirft, Werbenachrichten an Telefonnummern auf der nationalen „Do-not-call“-Liste gesendet zu haben. Laut den Gerichtsunterlagen erhielt der Hauptkläger im April zwei SMS-Nachrichten, die Temu bewarben, obwohl seine Nummer seit 2022 auf der Liste steht. Die Anwälte der Kläger fordern ein Gerichtsverfahren sowie finanzielle Entschädigungen.

Wie Retail Dive berichtet, wurde die Klage wurde letzte Woche beim US-Bezirksgericht für den Distrikt Massachusetts eingereicht und basiert auf dem „Telephone Consumer Protection Act“ (TCPA), das Unternehmen das Telemarketing an Personen untersagt, die sich in das nationale „Do-not-call“-Register eingetragen haben. Diese Registrierung bleibt unbegrenzt gültig, bis sie vom Einzelnen selbst oder vom Datenbankadministrator aufgehoben wird.

Ein Sprecher von Temu erklärte in einer E-Mail an Fashion Dive: „Temu nimmt den Verbraucherschutz ernst. Wir glauben, dass die Klage unbegründet ist und werden unsere Interessen energisch verteidigen.“

Die jüngste Klage ist bereits die dritte Sammelklage gegen den Fast-Fashion-Riesen. Die erste Klage aus dem September 2023 warf Temu vor, die persönlichen und finanziellen Daten der Kunden nicht ausreichend zu schützen. Die zweite Klage aus dem November behauptete, Temu habe Verbraucher über den Umfang und die Reichweite seiner Datenerfassung getäuscht und absichtlich gefährliche Malware und Spyware auf den Geräten der Nutzer installiert. Temu hat die Vorwürfe aus der Klage im November entschieden zurückgewiesen.

Zusätzlich zu diesen Klagen reichte der Generalstaatsanwalt von Arkansas, Tim Griffin, letzten Monat eine Verbraucherschutzklage gegen Temu ein. Diese Klage enthielt ähnliche Vorwürfe wie die Sammelklagen aus dem Jahr 2023 und richtet sich gegen den Spionageverdacht.

Temu muss außerdem bis zum 12. Juli darlegen, wie es die Anforderungen des EU-Digital Services Act erfüllt. Die Europäische Kommission hatte Informationen von Temu angefordert, nachdem ein Verbraucherbericht angebliche Verstöße von Temu gegen den DSA aufgedeckt hatte.

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