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Under Armour senkt Umsatzausblick trotz stabilem Gewinnziel

Basketball und Sportschuh von Under Armour
Foto: Taylor Siebert / Unplash

Key takeaways

Under Armour ist mit einem Umsatzminus von 3 Prozent in das Geschäftsjahr 2027 gestartet. Wegen der schwächeren Nachfrage senkt der Sportartikelhersteller seinen Umsatzausblick, hält aber an den Gewinnzielen fest.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Under Armour ist mit einem leichten Umsatzrückgang in das Geschäftsjahr 2027 gestartet. Im ersten Quartal sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Angesichts einer anhaltend schwachen Konsumnachfrage hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach unten angepasst, hält jedoch an seinen Zielen für die Profitabilität fest.

Nordamerika belastet, internationales Geschäft wächst

Vor allem das Heimatgeschäft entwickelte sich schwächer als erwartet. Der Umsatz in Nordamerika ging um 9 Prozent auf 610 Millionen US-Dollar zurück. International legte Under Armour dagegen um 5 Prozent auf 490 Millionen US-Dollar zu. Besonders stark entwickelte sich die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) mit einem Wachstum von 12 Prozent, während Asien-Pazifik rückläufig war.

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Bruttomarge verbessert sich deutlich

Die Bruttomarge stieg um 5,9 Prozentpunkte auf 54,1 Prozent. Ausschlaggebend waren unter anderem Erstattungen früherer Zollkosten. Belastend wirkten dagegen Wechselkurseffekte, der Vertriebsmix sowie Preisdruck. Das operative Ergebnis lag bei 47 Millionen US-Dollar, bereinigt erreichte es 52 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich erzielte Under Armour einen Nettogewinn von 1 Million US-Dollar, bereinigt 21 Millionen US-Dollar.

Restrukturierung schreitet voran

Im Rahmen des laufenden Restrukturierungsprogramms fielen im ersten Quartal weitere Kosten in Höhe von 6 Millionen US-Dollar an. Seit Beginn des Programms summieren sich die Aufwendungen auf 266 Millionen US-Dollar. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit Kosten von rund 305 Millionen US-Dollar. Das Programm soll bis Ende Dezember 2026 weitgehend abgeschlossen sein.

Schwächere Nachfrage verändert Umsatzprognose

Für das Gesamtjahr erwartet Under Armour nun einen Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. Zuvor war lediglich ein leichter Rückgang prognostiziert worden. Hauptgründe sind die schwächere Nachfrage in Nordamerika und der Region Asien-Pazifik. Trotz der geringeren Umsatzerwartungen bestätigt das Unternehmen seine Prognose für das operative Ergebnis und den bereinigten Gewinn je Aktie.

Fokus bleibt auf Profitabilität und Premiumstrategie

Under Armour setzt weiterhin auf konsequente Kostendisziplin, ein effizienteres Geschäftsmodell und eine stärkere Positionierung im Premiumsegment. Investitionen in Produktentwicklung, Markenführung und ein kontrollierter Vertrieb sollen die Grundlage für nachhaltiges Wachstum schaffen, während gleichzeitig die Profitabilität geschützt werden soll.

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