Wolt geht zwei strategische Allianzen ein, um den Wandel hin zu nachhaltigeren und inklusiveren Lebensmittelsystemen in Europa voranzutreiben. Die lokale Handelsplattform arbeitet künftig mit EIT Food, Europas führender Innovationsinitiative im Lebensmittelbereich, sowie mit der Europäischen Föderation der Lebensmittelbanken (FEBA) zusammen. Ziel ist es laut Pressemitteilung, „Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, Innovationen zu fördern und die Versorgung benachteiligter Gruppen zu verbessern“.
Kooperation mit EIT Food für mehr Innovation
Die Zusammenarbeit mit EIT Food umfasst Projekte zur Einführung umweltfreundlicher Verpackungslösungen und zur Verringerung von Lebensmittelverlusten. EIT Food, kofinanziert von der EU, vernetzt Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Start-ups bis zu Forschungseinrichtungen – und treibt so Innovation und Systemveränderung voran. Wolt will hier gezielt an Lösungen arbeiten, die über klassische Lieferdienste hinausgehen und strukturelle Verbesserungen schaffen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Unterstützung für Bedürftige mit FEBA
Parallel dazu verstärkt Wolt sein Engagement gegen Ernährungsunsicherheit durch die Kooperation mit FEBA. Der Dachverband vereint über 30 nationale Lebensmittelbanken, darunter die Tafel Deutschland e.V., und verteilt überschüssige Lebensmittel an Hilfsorganisationen. In der EU sind derzeit rund 38 Millionen Menschen von unzureichender Ernährung betroffen. Gemeinsam wollen Wolt und FEBA neue Versorgungskonzepte wie virtuelle Lebensmittelbanken oder optimierte Umverteilung in Wolt Markets testen.
Nachhaltigkeit als langfristige Strategie
Beide Partnerschaften sind Teil von Wolts umfassender Nachhaltigkeitsstrategie. Sie zielen darauf ab, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, soziale Verantwortung zu stärken und Kundinnen und Kunden mehr Möglichkeiten zur aktiven Unterstützung zu bieten. Das Unternehmen setzt dabei auf dauerhafte Kooperationen, um Lösungen zu schaffen, die vom Anbau bis zum Verbrauch wirksam sind.


