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EHI Shopping-Center-Studie: Gesunkene Mieteinnahmen, weniger Frequenz

Innenaufnahme des ECE Shopping-Centers Olympia-Einkaufszentrum München (OEZ)
Foto: ECE

Deutsche Shopping-Center erleben eine Phase wirtschaftlicher Unsicherheit, verschärft durch globale Krisen und Kriegssituationen, die die Kosten in die Höhe treiben und die Kunden verunsichern. Diese Entwicklungen führen zu Kaufzurückhaltung und sinkenden Mieteinnahmen. Laut der Studie Centermanagement im Fokus des EHI und des GCSP haben rund zwei Drittel der deutschen Shopping-Center zwischen 2021 und 2023 einen Rückgang der Mieteinnahmen erlebt, hauptsächlich aufgrund von Nachvermietungen zu geringeren Mieten und Mietnachlässen für bestehende Verträge.

Das Whitepaper zeigt auf, dass insbesondere die mittelgroßen Center, mit Retail-Flächen zwischen 30.000 und 40.000 Quadratmetern, am stärksten betroffen sind, während kleinere Center mit 10.000 bis 20.000 Quadratmetern Retail-Fläche eine stabilere Entwicklung aufweisen. Es wird berichtet, dass Center, die nach 2010 entstanden sind, tendenziell einen Anstieg der Mieteinnahmen verzeichnen, im Gegensatz zu älteren Centern.

Trotz der schwierigen Lage sind Centermanagerinnen und -manager bestrebt, ihre Anlagen zukunftsfähig zu gestalten. Der Einsatz von Mixed-Use-Konzepten, bei denen Shopping-Center nicht nur Einzelhandelsflächen bieten, sondern auch Freizeitangebote und medizinische Dienstleistungen integrieren, gewinnt an Bedeutung. Über 40 Prozent der Center setzen bereits auf solche Konzepte, um neue Mietergruppen anzuziehen und den Leerstand zu verringern. Auch energieeffiziente Maßnahmen sind zunehmend im Fokus, wobei etwa ein Drittel der Center in solche Technologien investiert, um langfristig Kosten zu senken.

Events spielen weiterhin eine zentrale Rolle zur Steigerung der Attraktivität: 93 Prozent der Center setzen auf saisonale Anlässe wie Weihnachten oder Ostern, während 73 Prozent familienfreundliche Aktivitäten anbieten. Die Studie stellt fest, dass größere Center tendenziell mehr Events durchführen können als kleinere Einheiten.

In Bezug auf die Besucherfrequenzen haben 54 Prozent der Center einen Rückgang im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau 2019 erlebt, jedoch berichten 30 Prozent von stabilen Besucherzahlen. Was die Umsätze anbelangt, so verzeichnen 35 Prozent der Center höhere Einnahmen, obwohl diese durch die Inflation relativiert werden müssen.

Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit für Shopping-Center, flexible und innovative Lösungen zu finden, um auf die sich verändernden Marktbedingungen reagieren zu können. Die Diversifizierung der Nutzung und das Engagement für Nachhaltigkeit sind dabei zentrale Elemente einer erfolgreichen Strategie.

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