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Optiker-Riese Fielmann verzeichnet guten Jahresauftakt und erwartet steigende Umsätze

Optikergeschäft von Fielmann
Foto: Fielmann Group

Die Fielmann-Gruppe hat eine deutliche Steigerung ihrer Geschäftszahlen für das Jahr 2023 sowie das erste Quartal 2024 verzeichnet. Trotz der Herausforderungen durch hohe Inflation und steigende Zinsen, die allgemein zu gedämpften Konsumausgaben führten, konnte Fielmann seine Marktanteile ausbauen und ein Umsatzwachstum von 12 % im Jahr 2023 erreichen. Der Umsatz stieg auf beeindruckende 1,97 Milliarden € gegenüber 1,76 Milliarden € im Vorjahr.

Der geprüfte Jahresabschluss 2023 bestätigte die vorläufigen Zahlen, die bereits im Februar veröffentlicht wurden. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war die starke organische Entwicklung in den Bestandsmärkten sowie das zusätzliche Wachstum durch die Digitalisierung und Internationalisierung des Unternehmens. Hierbei spielte besonders die Expansion in Nordamerika eine zentrale Rolle, wo die Fielmann-Gruppe ihren Umsatz um 24 % steigern konnte.

Die digitalen Vertriebskanäle erwiesen sich als besonders erfolgreich, mit einem Umsatzwachstum von 17 % gegenüber dem Vorjahr und einem erstmals erzielten Außenumsatz von mehr als 100 Millionen €. Dies entspricht etwa 5 % des Gesamtumsatzes der Gruppe. Die EBITDA-Marge verbesserte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 20,8 %, was das EBITDA auf 410 Millionen € erhöhte – ein Anstieg um 21 % im Vergleich zu 340 Millionen € im Vorjahr.

Das erste Quartal 2024 setzte diese positive Entwicklung fort, mit einem Umsatzanstieg um 11 % auf 529 Millionen €. Trotz der verhaltenen Umsatzentwicklung in Europa, beeinflusst durch die gedämpfte Konsumstimmung, besonders im Heimatmarkt Deutschland, zeigte die Gruppe in den USA eine starke Performance. Das EBITDA stieg um 11 % auf 117 Millionen € und das EBT verbesserte sich um 7 % auf 62 Millionen €.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2024 erwartet die Fielmann-Gruppe ein Umsatzwachstum in der Größenordnung des Vorjahres. Die Prognosen deuten auf eine weitere Steigerung der Profitabilität hin, was sich in einer ähnlichen oder leicht höheren EBITDA-Marge wie im Vorjahr und einer verbesserten EBT-Marge widerspiegeln sollte.

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