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7 Millionen Fakes beschlagnahmt: Amazon investiert 1 Milliarde Dollar gegen Fälschungen

Symbolik zur Anti-Fake-Initiative von Amazon
Foto: Amazon

Im Zuge des vierten jährlichen Brand Protection Reports hebt Amazon die entscheidenden Fortschritte hervor, die das Unternehmen im Kampf gegen Fälschungen und Produktpiraterie gemacht hat. Das Jahr 2023 markiert einen signifikanten Meilenstein, da Amazon über $1.2 Milliarde Dollar investierte und mehr als 15.000 Mitarbeiter, darunter Wissenschaftler im Bereich maschinelles Lernen, Softwareentwickler und Expertenermittler, einstellte, um seine Kunden, Marken, Verkaufspartner und den eigenen Online-Shop vor Fälschungen, Betrug und anderen Missbräuchen zu schützen.

Amazon’s Ansatz zum Markenschutz konzentriert sich auf vier Schlüsselbereiche: proaktive Schutzmaßnahmen, branchenführende Werkzeuge für Markeninhaber, Maßnahmen gegen betrügerische Akteure und die Verbesserung des Kundenschutzes und der Aufklärungsarbeit. Besonders hervorzuheben ist die Innovation im Bereich der Verkäuferüberprüfung, die es ermöglicht, gefälschte Konten bereits im Versuchsstadium zu identifizieren und zu blockieren. Im Jahr 2023 verhinderte Amazon erfolgreich mehr als 700.000 Versuche, neue Verkäuferkonten durch schlechte Akteure zu erstellen.

Durch die Partnerschaft mit Marken und Strafverfolgungsbehörden weltweit gelang es Amazon, Fälscher und deren Netzwerke effektiv zu bekämpfen. Allein im Jahr 2023 wurden mehr als 7 Millionen gefälschte Produkte beschlagnahmt und unschädlich gemacht. Diese Maßnahmen zeigen deutlich, dass Amazon’s Engagement im Kampf gegen Produktpiraterie nicht nur eine leere Versprechung ist, sondern durch konkrete Erfolge untermauert wird.

Amazon betont die Wichtigkeit der Aufklärungsarbeit über die Risiken von Fälschungen und arbeitet mit Experten und Verbänden zusammen, um Verbraucher weltweit zu sensibilisieren. Durch Initiativen wie die Unreal Campaign Challenge wird das Bewusstsein für die Gefahren von gefälschten Produkten geschärft.

Amazon bündelt die Anti-Fake-Bestrebungen unter dem Namen Amazon Counterfeit Crimes Unit, zu der auch in Deutschland auf einer Amazon-Website ausführlich Informationen geteilt werden. Die Maßnahmen richten sich somit nicht nur gegen Produkte, die in den Logistik-Kreislauf von Amazon eingespeist werden, sondern auch gegen das Aufdecken von Fälscherlagern in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Behörden. Amazon, das neben dem Eigenhandel auch als Plattform für andere Händler fungiert, hat seine Kontrollmechanismen erheblich verstärkt, um zu verhindern, dass Produktfälscher diese als Einfallstor nutzen.

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