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BEITRAG

Aldi Nord reduziert Online-Ambitionen im Ausland

Aldi Nord hat eine neue strategische Entscheidung im Bereich E-Commerce getroffen. Das Unternehmen hat seine E-Commerce-Initiativen für den internationalen Markt zurückgefahren und wird einen geplanten Nonfood-Piloten in Spanien nicht starten. Trotz dieser Entscheidung bleibt der deutsche Nonfood-Shop, den Aldi Nord gemeinsam mit Aldi Süd betreibt, weiterhin bestehen.

Während Aldi Süd kürzlich einen Test im E-Food-Bereich gestartet hat, scheint Aldi Nord in eine andere Richtung zu tendieren. Interne Quellen berichten, dass eine Abteilung, die sich auf E-Commerce-Konzepte für das Ausland konzentrierte, geschlossen wurde. Dieser Schritt folgt einer Anweisung des Verwaltungsrats, der den Fokus auf Projekte legt, die schneller rentabel werden können.

Aldi Nord betont die Bedeutung der Digitalisierung ihrer Kernprozesse in Europa. „Wir haben das Tempo in der Konzeptphase reduziert und konzentrieren uns weiterhin intensiv auf die Digitalisierung unserer Kernprozesse in Europa“, so ein Sprecher von Aldi Nord. Zu diesen Kernprozessen gehört die Implementierung der Software des Prognose-Dienstleisters Relex und der Wechsel zur neuesten SAP-Retail-Version.

Trotz der Veränderungen im internationalen E-Commerce bleibt die Aktivität von Aldi Nord im Heimatmarkt unverändert. Hier betreiben Aldi Nord und Süd gemeinsam einen Nonfood-Shop. Ein Joint Venture in Düsseldorf ist für das operative Geschäft verantwortlich, während Aldi Nord die technische Plattform betreut.

Es ist wichtig zu betonen, dass Aldi Süd und Aldi Nord in ihren E-Commerce-Strategien unabhängig voneinander agieren. Während Aldi Süd in vielen europäischen Märkten eigene E-Commerce-Initiativen hat, hat Aldi Nord seine Online-Aktivitäten in bestimmten Regionen, wie Großbritannien und der Iberischen Halbinsel, reduziert.

Quelle: Lebensmittelzeitung

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