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Europas erste autonome Lieferflotte in Vilnius in Betrieb

Key takeaways

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Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
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Das estnische Start-up Clevon beansprucht eine europäische Premiere im Bereich der autonomen Lieferung. Mehrere fahrerlose Träger des Unternehmens befahren öffentliche Straßen und liefern Lebensmittel in der litauischen Hauptstadt Vilnius aus. Diese fahrerlosen Träger, bekannt als Autonomous Robot Carriers (ARCs), bedienen IKI, eine bedeutende Supermarktkette in Litauen. Sie werden von LastMile, einer lokalen Transportplattform, betrieben.

Die autonomen Lieferroboter von Clevon haben begonnen, tägliche kommerzielle Lieferdienste im Zentrum von Vilnius anzubieten. Bestellungen werden in einem zentralen IKI-Geschäft gesammelt und dann direkt zu den Kunden nach Hause geliefert. ARCs können in einem einzigen Durchlauf sieben Kundenbestellungen liefern. Diese Roboter verfügen über abschließbare Fächer verschiedener Größen, die sowohl für kleinere als auch für größere Online-Lebensmittelbestellungen geeignet sind.

Tadas Norušaitis, CEO und Mitbegründer von LastMile, behauptet, dass autonome Träger erstmals in Europa die Straßen im Stadtzentrum teilen. Er ist der Ansicht, dass diese Roboter seinem Unternehmen im Liefersektor einen erheblichen Vorteil verschaffen. Nach einem Pilotprogramm in einem Vorort und einer erfolgreichen Einführung in den Neustadt- und Altstadtvierteln von Vilnius wurde beschlossen, die autonome Lieferung auf andere Stadtteile der Hauptstadt auszudehnen.

Die Lebensmittelkette IKI bietet die autonome Lieferung kostenlos an. Nach Aufgabe einer Bestellung erhalten die Kunden eine SMS, die sie über die Ankunftszeit des Roboters informiert und einen Code enthält, um seine Tür zu entsperren. Um die Sicherheit zu gewährleisten, fahren die autonomen Träger mit einer Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Sie sind mit 360-Grad-Kameras und speziellen Sensoren ausgestattet und werden von Teleoperatoren überwacht, die ihre Fahrt in Echtzeit verfolgen.

Autonome Transportbewegungen sind in Fulfillment-Centern bereits üblich, wobei Sortierroboter die Arbeit von Menschen übernehmen. Autonome Lieferfahrzeuge auf den Straßen wurden bisher hauptsächlich im kleinen Maßstab getestet.

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