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HDE-Konsumbarometer im April: Weiter keine echte Erholung in Sicht

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Konsumklima
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Das Handelsverband Deutschland (HDE) veröffentlichte das Konsumbarometer für April, das einen leichten Anstieg der Verbraucherstimmung zum dritten Mal in Folge markiert. Trotz dieses anhaltend positiven Trends zeigt die Abschwächung der Aufwärtsentwicklung, dass eine nachhaltige und spürbare Verbesserung der Verbraucherlaune in Deutschland noch in weiter Ferne liegt.

Obwohl die Einkommenserwartungen gestiegen sind und die Verbraucher mit geringeren Preissteigerungen rechnen, bleibt die Neigung zu größeren Anschaffungen nahezu unverändert. Einzig die Sparneigung verzeichnet einen leichten Anstieg. Diese zurückhaltende Haltung spiegelt sich auch in den aktuellen Konjunkturprognosen wider, die für dieses Jahr kein dynamisches Wachstum in Deutschland vorhersagen.

Seit Beginn des Jahres ist zwar eine allmähliche Aufhellung der Verbraucherstimmung zu verzeichnen, abgesehen vom vergangenen März, doch die Schritte bleiben klein. Der langsam zurückkehrende Optimismus deutet darauf hin, dass größere Ausgaben im privaten Konsum in den kommenden Monaten unwahrscheinlich sind. Stattdessen ist mit einem verhaltenen Anstieg zu rechnen.

Das HDE-Konsumbarometer, erarbeitet vom Handelsblatt Research Institute im Auftrag des HDE, erfasst monatlich die Anschaffungs- und Sparneigung, die finanzielle Situation und weitere konsumrelevante Faktoren von 1.600 Personen. Als Indikator für den privaten Konsum gibt es Aufschluss über die erwartete Verbraucherstimmung in den kommenden drei Monaten, ohne das aktuelle Verbraucherverhalten direkt abzubilden.

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