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HDE-Konsumbarometer: Stabilisierung auf niedrigem Niveau

Geldbörse mit mehreren Euro-Scheinen und Münzen als Symbol für Konsumklima
Foto: Frauke Riether / Pixabay

Das Konsumbarometer des Handelsverband Deutschland (HDE) für Februar 2024 offenbart eine sich stabilisierende, jedoch immer noch zurückhaltende Verbraucherstimmung in Deutschland. Nach einem deutlichen Abwärtstrend im Januar zeigt das Barometer nun eine seitwärtige Bewegung, ohne Anzeichen eines weiteren Abschwungs. Trotzdem bleibt die Stimmung unter dem Niveau vor der Corona-Krise.

Zu Beginn des Jahres 2024 war zunächst eine sehr getrübte Verbraucherstimmung zu beobachten. Ein Monat später zeigt sich zwar keine weitere Verschlechterung, aber eine spürbare Erholung bleibt ebenfalls aus. Diese Entwicklung korreliert mit den aktuellen Konjunkturprognosen, die für 2024 lediglich ein geringes Wachstum des Bruttoinlandsprodukts vorhersagen.

Trotz eines leichten Anstiegs in der Anschaffungsneigung bleibt der Optimismus der Verbraucher gedämpft. Parallel dazu steigt auch die Sparneigung, angetrieben durch erwartete Einkommenszuwächse. Dennoch bleibt eine Unsicherheit in der Planung spürbar, und ein signifikantes Konsumplus ist nicht in Sicht. Die Verbraucher neigen weiterhin dazu, Finanzpolster zu sichern, anstatt ausgiebig zu konsumieren.

In den kommenden Wochen wird der private Konsum keine treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum sein, da eine Konsumzurückhaltung vorherrscht.

Das HDE-Konsumbarometer, erstellt vom Handelsblatt Research Institute (HRI), basiert auf einer monatlichen Umfrage unter 1.600 Personen. Es dient als Indikator für die Stimmung der kommenden drei Monate und gibt Einblicke in Anschaffungs- und Sparneigung sowie die finanzielle Situation der Verbraucher.

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