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ifo-Umfrage: Deutliche Veränderungen in der Konsumgüter-Preisgestaltung

Mehrere Euro-Geldscheine mit einer Lupe als Symbol für Inflation
Foto: Gerd Altmann / Pixabay

Key takeaways

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Die aktuellen Daten des ifo Instituts deuten auf Veränderungen in der Preisgestaltung konsumnaher Unternehmen in Deutschland hin. Im Januar stiegen die Preiserwartungen für diese Branchen leicht von 32,3 auf 32,9 Punkte. Besonders bemerkenswert ist der Anstieg bei den konsumnahen Dienstleistern, wo die Preiserwartungen von 37,3 auf 42,1 Punkte zulegten. Im Gegensatz dazu verzeichnet der Einzelhandel einen leichten Rückgang in der Tendenz zu Preiserhöhungen, mit einem Rückgang des Saldos von 30,0 auf 28,6 Punkte.

Preisentwicklung konsumnaher Dienstleister und Einzelhändler

Eine differenzierte Betrachtung einzelner Branchen offenbart ein vielschichtiges Bild: Während im Bereich Nahrungsmittel und Getränke ein stärkerer Preisanstieg zu erwarten ist (42,2 Punkte, von zuvor 36,9), zeigt sich im Bekleidungshandel ein Rückgang des Preisdrucks (12,4 Punkte, von zuvor 15,5). Im Fahrrad-Einzelhandel wird weiterhin mit fallenden Preisen gerechnet, allerdings in einem verlangsamten Tempo (-19,3 Punkte, von zuvor -27,0). Im Sektor der Hotelübernachtungen und der Gastronomie werden hingegen deutliche Preissteigerungen prognostiziert (51,9 bzw. 67,9 Punkte), während bei den Reiseveranstaltern eine leichte Abschwächung der Preiserhöhungen zu verzeichnen ist (39,4 Punkte, von zuvor 41,1).

Timo Wollmershäuser, ifo-Konjunkturchef, deutet diese Entwicklungen als Hinweis darauf, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten nur langsam zurückgehen dürfte. Dies spiegelt die unterschiedlichen Dynamiken wider, die aktuell in verschiedenen Segmenten des Einzelhandels und der Dienstleistungsbranche herrschen.

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