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Madeleine meldet Insolvenz an und sucht neuen Investor

Die deutsche Modeindustrie steht vor wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen. Jüngstes Beispiel ist der fränkische Modeversender Madeleine, der Insolvenz anmelden musste. Dieser Schritt wurde von der Geschäftsführung als Reaktion auf die steigenden Kosten aufgrund hoher Inflation und zurückhaltenden Kundenausgaben getroffen. Daniela Angerer, Geschäftsführerin von Madeleine, beschreibt die Situation als „explosive Mischung“, die nicht nur ihr Unternehmen, sondern die gesamte Modebranche betrifft.

Trotz der aktuellen Schwierigkeiten plant Angerer, Madeleine in den nächsten Monaten neu zu positionieren und dem Unternehmen eine nachhaltige Zukunftsperspektive zu bieten. Während des Insolvenzverfahrens soll der Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortgesetzt werden. Ziel ist es, das Verfahren bis Jahresende mit der Unterstützung eines Investors oder einer anderen Sanierungslösung abzuschließen. Detlef Specovius, ein renommierter Restrukturierungsexperte, betonte, dass die Gehälter der rund 230 Mitarbeiter für die kommenden drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert sind.

Madeleine, ein Versandhändler für Damenbekleidung und durchaus früh professionell im E-Commerce aktiv, blickt auf eine über 40-jährige Geschichte zurück und war einst Teil der Quelle-Gruppe. Der Name des Unternehmens soll von Madeleine Schickedanz, der Tochter der Quelle-Eigentümer, stammen. Seit 2015 gehört Madeleine zur TriStyle Group, die sich auf hochwertige Damenmode für die Zielgruppe 45plus spezialisiert hat und einen Gesamtumsatz von 610 Millionen Euro verzeichnet. Es ist wichtig zu betonen, dass andere Unternehmen der Gruppe und die internationalen Tochtergesellschaften von Madeleine von der Insolvenz nicht betroffen sind.

Bereits 2021 hatte der Hauptinvestor Equistone versucht, Madeleine zu verkaufen, jedoch ohne Erfolg. Aktuell wird eine Kombination aus neuem Investor und neuer Finanzierung angestrebt, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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