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BEITRAG

Make Amazon Pay – Gewerkschaften organisieren sich vor Black Friday

Foto: Make Amazon Pay Group

Der Black Friday, traditionell der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft, steht in diesem Jahr unter einem besonderen Stern. In über 30 Ländern haben Gewerkschaften Streiks bei Amazon, dem Giganten des Online-Handels, angekündigt. Die Auswirkungen auf die globale Einzelhandelslandschaft könnten erheblich sein.

Die Bewegung „Make Amazon Pay“ hat die Streikwellen organisiert, um auf die Arbeitsbedingungen und Entlohnung der Mitarbeiter aufmerksam zu machen. Die Aktionen sind nicht neu, doch ihre Dimension erreicht 2023 ein neues Level. Laut Berichten koordinieren Gewerkschaften weltweit ihre Aktivitäten, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu erzielen.

Die Streiks treffen den Online-Handel in einer kritischen Phase. Viele Verbraucher planen ihre Einkäufe am Black Friday und Cyber Monday, um von den Rabatten zu profitieren. Doch dieses Jahr könnte die Kundenzufriedenheit leiden, wenn Lieferungen sich verzögern oder gar ausfallen. Die Streiks könnten auch eine Chance für lokale Einzelhändler sein, die durch persönlichen Service und sofortige Verfügbarkeit punkten können.

Die Situation stellt eine Zerreißprobe für das Verhältnis zwischen Online- und Offline-Handel dar. Während E-Commerce-Plattformen ihre Marktanteile ausbauen konnten, sehen sich traditionelle Einzelhändler mit stetig wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Die aktuellen Ereignisse könnten ein Umdenken in der Branche anstoßen und die Bedeutung einer nachhaltigen und fairen Wertschöpfungskette unterstreichen.

Quellen: UniGlobalUnion | ChannelX

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