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BEITRAG

Stabile Passantenfrequenzen in Innenstädten trotz Inflation

Die Messungen der Passantenfrequenzen im ersten Halbjahr 2023 zeigen eine Stabilität in deutschen Innenstädten, trotz der Verunsicherung durch den Ukrainekrieg und der anhaltend hohen Inflation. Die per Laser gemessenen Daten von hystreet.com, einem Anbieter für die Messung von Passantenfrequenzen, belegen einen Anstieg um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders positiv fiel der Anstieg in den Monaten Januar und Februar auf, in denen die Folgen der Corona-Pandemie in den Daten noch ablesbar waren. Auch der Juni verzeichnete einen Anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vormonat, wenn auch nicht so stark wie im Vorjahr, was auf die hohen Temperaturen und eine leichte Rückgang der Verbraucherstimmung zurückzuführen ist.

Obwohl die Passantenfrequenzen insgesamt positiv entwickelt sind und die Folgen der Coronakrise weitgehend überwunden scheinen, kämpfen Einzelhändler weiterhin darum, Kunden in ihre Geschäfte zu ziehen und Umsatzsteigerungen zu realisieren. Die Zukunft der Passantenfrequenzen hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab, insbesondere von der Inflation und der Verunsicherung der Verbraucher durch den Ukrainekrieg.

Die Halbjahresbilanz basiert auf dem neuen hystreet-Index hy-X, der die Passantenfrequenzdaten von ganz Deutschland aggregiert. In den Innenstädten mit den Spitzenfrequenzen sorgen Stadtfeste und City-Events immer wieder für Belebung und steigern die Attraktivität der Innenstädte. So lockte beispielsweise der 20. Japantag in Düsseldorf über 167.000 Passanten an, und das Internationale Straßenfest in Sindelfingen verzeichnete zehnmal so viele Passanten wie üblich.

Quelle: Handelsjournal

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