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BEITRAG

Whatsapp Flows für neues In-App-Shopping-Erlebnis

Foto: Meta

WhatsApp, die weltweit führende Messaging-App, hat kürzlich eine bahnbrechende Funktion namens „Flows“ vorgestellt. Diese Neuerung zielt darauf ab, das Einkaufserlebnis sowohl für Händler als auch für Nutzer zu optimieren. Mit Flows können Nutzer Aufgaben wie die Auswahl eines Sitzplatzes in einem Flugzeug oder das Buchen eines Termins direkt in der App ausführen, ohne sie verlassen zu müssen.

Für Unternehmen bietet Flows eine Reihe von Bausteinen, von Textfeldern bis hin zu Kalendern und Sitzplatzwählern, um diese Erlebnisse zu gestalten. WhatsApp hat angekündigt, dass diese Tools in den kommenden Monaten für Geschäftskunden verfügbar sein werden. Einige der vorgeschlagenen Anwendungsfälle für Flows sind das Buchen von Terminen, die Produktanpassung, das Anmelden bei Konten, das Ausfüllen von Formularen und das Anmelden zu Veranstaltungen.

Interessanterweise hat WhatsApp bereits mit verschiedenen Unternehmen, darunter der brasilianische Bank Banco Pan, dem Einzelhändler MagaLu und dem indischen Reisedienstleister redBus, Tests für Flows durchgeführt. Nikila Srinivasan, VP of Business Messaging bei Meta, betonte, dass das Hauptziel darin besteht, Geschäftsnachrichten zu ermöglichen, bei denen Unternehmen und Menschen direkt im Chat viel mehr tun können.

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist, dass WhatsApp für Flows keine gesonderten Gebühren von Händlern verlangt. Die Gespräche mit Flows werden unter das aktuelle Zahlungsmodell von WhatsApp fallen. In Indien, wo WhatsApp über 500 Millionen Nutzer hat, führt das Unternehmen auch neue Zahlungspartner für das Checkout-Erlebnis ein. Dies ermöglicht es den Nutzern, über andere UPI-Apps sowie Kredit- und Debitkarten zu bezahlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WhatsApp mit der Einführung von Flows und erweiterten Zahlungsoptionen in Indien das Ziel verfolgt, End-to-End-Shopping-Erlebnisse zu fördern und häufigere Geschäftstransaktionen zu erleichtern. Es bleibt abzuwarten, wie diese Neuerungen das E-Commerce-Landschaftsbild verändern werden, aber es ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung für ein nahtloses digitales Einkaufserlebnis.

Quelle: u.a. Techcrunch

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