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Amazon und Fast Fashion: Reduzierung der Verkaufsgebühr für niedrigpreisige Mode-Artikel

iPhone mit den Apps Temu, Shein und Amazon
Foto: Shutterstock

Ab dem 15. Mai 2024 tritt eine signifikante Änderung in der Preispolitik von Amazon in Kraft: Die Verkaufsgebühr für niedrigpreisige Artikel in den Kategorien Bekleidung und Accessoires wird angepasst. Die von Amazon angekündigte Senkung der Verkaufsgebühren ist ein strategischer Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend hart umkämpften Markt zu stärken.

In den meisten europäischen Ländern wird die Gebühr für Artikel unter einem bestimmten Preis (15 £ im Vereinigten Königreich, 15 € in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden und Belgien, 175 SEK in Schweden) von 15 % auf 8 % gesenkt. In Polen wird die Gebühr für Artikel unter 65 PLN von 10 % auf 8 % reduziert.

Diese Maßnahme scheint darauf abzuzielen, einerseits die Verkaufsmöglichkeiten für chinesische Händler zu verbessern, andererseits Amazons eigene Position im schnell wachsenden Markt der Fast Fashion gegenüber Shein und Temu stärken. Dies folgt auf die verstärkten Bemühungen von Amazon, chinesische Verkäufer über Initiativen wie „Made in China, sold on Amazon“ und die Amazon Global Selling Konferenz in Shenzhen anzuziehen.

Zusammengefasst: Amazons Strategie, die Verkaufsgebühren zu senken, ist ein wichtiger Schritt, um im Bereich der Fast Fashion wettbewerbsfähiger zu sein und könnte helfen, Marktanteile zu halten oder sogar zu gewinnen. Doch ob dies ausreicht, um den Einfluss von Plattformen wie Shein und Temu signifikant zu mindern, bleibt abzuwarten. Es zeigt jedoch, dass Amazon bereit ist, aggressiv um Marktanteile zu kämpfen.

Unser Autor für Amazon Know-how, Updates und Tipps: Michael Frontzek (LinkedIn)

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