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Google bestätigt SEO-Leak: Großes Aufregung und doch vieles unklar

Lupe vor einem Google Logo

Diese Woche wurden mehr als 14.000 Faktoren geleakt, die Google bei seinem Suchmaschinen-Ranking verwenden könnte. Infolge haben tagelang SEOs weltweit diskutiert, ob die Informationen authentisch sind. Nun hat sich Google dazu geäußert und bestätigt, dass die Dokumente echt sind. Doch welche Auswirkungen hat dies auf die SEO-Branche?

Laut einem Bericht von The Verge hat Google am Donnerstag bestätigt, dass die geleakten 2.500 Dokumente authentisch sind. Diese enthalten eine Vielzahl von Details zu den Daten, die Google sammelt und bewertet. Einige dieser Daten könnten im streng gehüteten Suchalgorithmus des Unternehmens verwendet werden, aber das Unternehmen betont, dass nicht alle Informationen aus den Dokumenten tatsächlich genutzt werden.

Google-Sprecher Davis Thompson erklärte in einer E-Mail: „Wir möchten davor warnen, ungenaue Annahmen über die Suche zu treffen, die auf aus dem Zusammenhang gerissenen, veralteten oder unvollständigen Informationen basieren. Wir haben umfangreiche Informationen darüber weitergegeben, wie die Suche funktioniert und welche Faktoren unsere Systeme berücksichtigen, während wir gleichzeitig daran arbeiten, die Integrität unserer Ergebnisse vor Manipulationen zu schützen.“

Die geleakten Dokumente bieten in jedem Fall einen beispiellosen Einblick in die inneren Abläufe von Googles Suchmaschine. Auch wenn die Informationen echt sind, bleibt unklar, wie viele der beschriebenen Faktoren tatsächlich im aktuellen Algorithmus eine Rolle spielen und wie sie gewichtet werden.

Für die SEO-Branche bedeutet dies, dass trotz der nun vorliegenden Dokumente weiterhin viele Annahmen und Vermutungen im Spiel sind. Selbst wenn die Informationen aktuell wären, ist unklar, welche Gewichtung die einzelnen Faktoren im Algorithmus haben.

Einige der durchgesickerten Informationen deuten auf Widersprüche zwischen Googles offiziellen Aussagen und den tatsächlichen Praktiken hin. So könnte Google beispielsweise Klicks auf URLs aus dem Chrome Browser für die Relevanz im Ranking verwenden, was bisher nicht öffentlich bekannt war. Ebenso scheint die Bedeutung von Marken (Branding) im Ranking-Prozess größer zu sein als bisher angenommen, während kleinere Unternehmen und unabhängige Seitenbetreiber es schwerer haben könnten, gute Platzierungen zu erreichen.

Google warnt jedoch in einem Search Engine Land vorliegenden Statement vor der Nutzung der geleakten Informationen als Grundlage für SEO-Strategien. Im Statement des Unternehmens heißt es: „Wir möchten davor warnen, ungenaue Annahmen über die Suche zu treffen, die auf aus dem Zusammenhang gerissenen, veralteten oder unvollständigen Informationen basieren.“

Fazit: Was bedeutet das für die Zukunft der SEO?

Obwohl der Leak ein beispielloses Maß an Transparenz bietet, bleibt vieles im Dunkeln. SEOs sollten sich weiterhin auf bewährte Praktiken konzentrieren: hochwertige Inhalte, aktuelle Informationen und eine klare Ausrichtung auf die Intention der Suchenden. Die SEO-Branche muss sich darauf einstellen, dass sich die Suche durch die Integration von KI und anderen Technologien weiterentwickeln wird. Die geleakten Dokumente bieten zwar interessante Einblicke, sollten jedoch mit Vorsicht interpretiert werden.

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