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H&M-Gruppe: Erfolgreiches Sparprogramm treibt Gewinne trotz Umsatzrückgang

2 Modells für H&M
Foto: H&M Group

H&M, der weltweit zweitgrößte Bekleidungseinzelhändler, steht vor einem Wendepunkt. Daniel Ervér, der neue CEO des schwedischen Modeunternehmens, hat deutlich gemacht, dass das Ziel des Unternehmens darin besteht, die jahrelange Stagnation des Umsatzwachstums zu überwinden und vor allem die Rentabilität zu steigern.

Im ersten Quartalsbericht (PDF) berichtet H&M über einen Betriebsgewinn von 2,1 Milliarden SEK für die drei Monate bis Ende Februar, im Vergleich zu 725 Millionen SEK im Vorjahreszeitraum. Dies übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Besonders beeindruckend war der Anstieg der Bruttomarge auf 51,5 Prozent, ein deutlicher Anstieg gegenüber 47,2 Prozent im Vorjahr. Trotz des Erfolgs bleiben Herausforderungen bestehen. Die Nettoumsätze sanken um 2 Prozent auf 5,4 Milliarden SEK, obwohl die Einnahmen vom 1. bis zum 25. März in lokalen Währungen um 2 Prozent stiegen. Insbesondere in den Amerikas wurde ein Rückgang der Verkäufe um 6 Prozent verzeichnet.

H&M hat lange unter dem Druck günstigerer Ketten wie Shein aus China und teurerer Konkurrenten wie Zara gelitten. In den letzten Monaten hat H&M eine strategische Kehrtwende vollzogen und sich auf die Profitabilität konzentriert, mit dem Ziel, in diesem Jahr eine operative Gewinnmarge von 10 Prozent zu erreichen – ein Wert, der zuletzt 2017 erreicht wurde.

Ervér plant, das Umsatzwachstum durch Investitionen in Produkte und Marketing zu steigern, anstatt durch die Eröffnung neuer Filialen. H&M wird in diesem Jahr mehr Geschäfte schließen als eröffnen. Zudem zielt Ervér darauf ab, Produkte schneller in die Geschäfte zu bringen, indem ein Teil der Produktion nach Europa und die USA zurückverlagert wird.

Die Entwicklungen von H&M wurden vom Markt positiv aufgenommen, was sich in einem Anstieg des Aktienkurses um fast zehn Prozent widerspiegelte. Diese positive Reaktion steht im Kontrast zu den enttäuschenden Ergebnissen des Vorjahres und signalisiert eine mögliche Trendwende für den Bekleidungsgiganten.

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