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Junge Generation schätzt Innenstädte – HDE-Standort-Monitor offenbart Optimierungsbedarf

Foto von Besuchern in der Berlin Mall
Foto: CapeCom from Pixabay

Die Innenstädte in Deutschland genießen bei der jungen Generation zwischen 16 und 29 Jahren eine hohe Wertschätzung. Der HDE-Standort-Monitor 2023 zeigt auf, dass sich 86 Prozent dieser Altersgruppe in den Stadtzentren sehr wohl fühlen, während 92 Prozent angeben, immer wieder gerne in die Innenstädte zurückzukehren. Dieses Ergebnis spricht gegen den häufig vermuteten Bedeutungsverlust der Innenstädte, insbesondere in Zeiten der Digitalisierung.

Forderung nach mehr Sauberkeit und Aufenthaltsqualität

Trotz der generellen Zufriedenheit mit den Innenstädten identifiziert die Studie Defizite in Bereichen wie Sauberkeit und Aufenthaltsqualität. Die jüngere Generation sieht hier deutlichen Optimierungsbedarf und fordert Maßnahmen, um die Attraktivität und Lebensqualität in den Stadtzentren weiter zu erhöhen.

Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie als Schlüsselfaktoren

Der Standort-Monitor unterstreicht, dass das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie maßgeblich zur Attraktivität der Innenstädte beiträgt. Dies bestätigen 88 Prozent der Befragten. Weitere wichtige Faktoren sind Aufenthaltsbereiche, Grünflächen, gute Anbindung und Sauberkeit, die von 87 Prozent der Befragten als bedeutend eingestuft werden.

Zufriedenheit und Verbesserungspotenzial

Die Studienteilnehmer äußern sich überwiegend positiv über die Gastronomie (83 Prozent) und die Einkaufsmöglichkeiten (82 Prozent). Weniger zufriedenstellend sind dagegen das Sportangebot, die Verfügbarkeit von leihbaren E-Rollern oder Stadträdern sowie kostenfreies WLAN.

Häufigkeit der Innenstadtbesuche

Die Studie zeigt, dass 95 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat die Innenstadt besuchen, die Hälfte sogar täglich und 41 Prozent mehrmals pro Woche. Diese Daten basieren auf einer Befragung von Personen, die mindestens alle drei Monate in ihrer Freizeit die Innenstadt aufsuchen.

Zusammenarbeit für die Zukunft der Innenstädte

„Es ist nun an allen Beteiligten, die hohe Zufriedenheit der Jugendlichen zu erhalten und die Stadtzentren als lebendige Lebensmittelpunkte weiter zu fördern“, betont HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort notwendig, um Aspekte wie Sauberkeit und Aufenthaltsqualität zu verbessern.

Fazit: Junge Menschen als Hoffnungsträger für lebendige Innenstädte

Die Ergebnisse des HDE-Standort-Monitors 2023 zeigen deutlich, dass die junge Generation die Innenstädte schätzt und sich für deren Zukunft engagiert. Um diesen positiven Trend zu erhalten und zu fördern, sind gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sauberkeit und Aufenthaltsqualität erforderlich. Die Innenstädte stehen somit vor der Aufgabe, sich kontinuierlich den Bedürfnissen und Wünschen einer jungen, dynamischen Bevölkerungsgruppe anzupassen.

Quelle: HDE

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