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Richemont steigert Umsatz dank Schmuck und will sich von Yoox-Net-A-Porter trennen

Richemont Uhren und Schmuck
Foto: Richemont

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bis zum 31. März 2024 eine solide Leistung erbracht. Der Umsatz der Gruppe, zu der neben Cartier auch Marken wie Piaget und IWC gehören, stieg ohne die Onlinesparte YOOX-NET-A-PORTER (YNAP) um 3 Prozent, währungsbereinigt um 8%, auf 20,6 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte.

Vor allem das Schmuckgeschäft rund um Cartier lief besonders gut: Die Verkäufe stiegen in Lokalwährungen um 12 Prozent und erreichten ein Umsatzvolumen von 14,2 Milliarden Euro. Die Uhrensparte mit bekannten Marken wie IWC, Piaget oder Jaeger LeCoultre wuchs in Lokalwährungen lediglich noch mit 2 Prozent, während der Umsatz in Euro um 3 Prozent zurückging. 

Das Betriebsergebnis der Richemont-Gruppe belief sich auf 4,8 Milliarden Euro, obwohl das Unternehmen mit erheblichen negativen Wechselkursbewegungen und einmaligen Aufwendungen von netto 58 Millionen Euro konfrontiert war. Richemont hat zudem eine Erhöhung der Dividende auf 2,75 Schweizer Franken pro Aktie vorgeschlagen.

Der spannendste Teil des Updates: YOOX-NET-A-PORTER (YNAP) steht nun mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro (-12%) und einem EBITDA-Verlust von 172 Millionen Euro offiziell zum Verkauf. Richemont arbeitet eigenen Angaben nach aktiv daran, einen neuen Mehrheitsaktionär für den einstigen Luxus-Fashion-Pionier zu finden. Die laufenden Gespräche mit potenziellen Käufern seien vielversprechend und Richemont erwartet, bis Ende des Jahres weitere Details bekannt geben zu können. Das Ziel ist es, einen strategischen Partner zu finden, der in der Lage ist, die Stärken von YNAP zu nutzen und das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen. Zu den potenziellen Interessenten gehören die Online-Modehändler Mytheresa und Bestsecret.

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