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Store der Woche: Permanent geöffneter REWE To Go im Krankenhaus

Foto eines REWE To-Go Kiosk im Krankenhaus Asklepios Klinik Weißenfels
Foto: Asklepios Klinik Weißenfels

Veränderungen im stationären Lebensmitteleinzelhandel sind aktuell am meisten durch fortschrittliche Self-Checkout-Technologien, die Einkaufen von Uhrzeiten und normalen Prozessen an den Kassen entkoppeln. Ein sehr „sinnvolles“ Beispiel hierfür ist der kürzlich von REWE in der Asklepios Klinik Weißenfels eröffnete „To-Go“-Shop. Mit einem Sortiment von rund 370 Produkten, darunter Speisen, Snacks und Getränke, setzt Rewe auf ein bargeldloses Self-Checkout-Verfahren, das eine 24/7 Versorgung von Patienten, Mitarbeitenden und lokalen Anwohnern ganz ohne Personal gewährleistet. Dieser Ansatz stärkt bietet nicht nur eine flexible und bequeme Einkaufsoption​​, sondern bedient in einem Krankenhaus einen idealen Anwendungsfall, der durchaus salonfähig werden könnte. Für Patienten, die nur Bargeld haben, können im Krankenhaus Wertgutscheine für das „smarte Kiosk“ gekauft werden.

Der REWE To Go in der Asklepios Klinik Weißenfels markiert nach dem Pilotprojekt in der Schön Klinik Düsseldorf den bundesweit zweiten automatisierten Standort in einem Krankenhaus. Das Krankenhaus-Kiosk wurde durch eine Kooperation von Lekkerland, der REWE Group und dem Klinikbetreiber realisiert. Mit deutschlandweit über 900 Filialen erstreckt sich das Netzwerk von Rewe To Go auf eine Vielzahl von Standorten, darunter neben Krankenhäusern auch Tankstellen, Bahnhöfe und Flughäfen.

Neben den kleinen To-Go-Stores experimentiert die Gruppe, ganz nach dem Vorbild Amazon Go, auch mit echten „Pick&Go“ Technologien. Im Dezember erst hatte REWE den größten kassenlosen Markt auf einer Fläche von 1.200 Quadratmetern angekündigt. Das „Pick&Go“-System ermöglicht durch den Einsatz von Kamera- und Sensortechnologie ein kassenloses Einkaufserlebnis, bei dem Einkäufe beim Verlassen des Marktes automatisch abgerechnet werden.

Weltweit setzen Einzelhändler zunehmend auf ähnliche Technologien. Amazon hat mit seinen Amazon Go Stores sicher das erste echte vollautomatisches Einkaufserlebnis geschaffen, bei dem Kunden Produkte einfach aus dem Regal nehmen und gehen können. Amazon hatte seinen ersten Store bereits in 2016 eröffnete, bis 2023 gab es laut Wikipedia 43 Standorte in Städten wie Seattle, Chicago, London und New York. Besonders hervorzuheben ist der erste Amazon Go Grocery Store, der 2020 in Seattle eröffnet wurde und mit 5,000 Artikeln, einschließlich frischer Produkte, deutlich größer ist als die vorherigen Go Stores war. Allerdings hatte Amazon in 2023 einige Stores wieder schließen müssen, was darauf deutet, dass nicht jeder Standort ideal für neue Convenience-Konzepte ist.

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