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Trotz Branchenwachstum – Deutschland zögert bei digitalen Zahlungen

Die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs schreitet in Europa voran, doch Deutschland zeigt sich weiterhin als Land der Bargeldliebhaber. Eine aktuelle Untersuchung der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, dass elektronische Bezahlvorgänge in Deutschland zwar an Beliebtheit gewinnen, im europäischen Vergleich jedoch nur im hinteren Mittelfeld landen. Im Jahr 2022 führten die Deutschen durchschnittlich 284 digitale Transaktionen durch, was einem Wachstum von knapp 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zum Vergleich: Norwegen führt die Liste mit 708 digitalen Transaktionen pro Jahr an, gefolgt von Dänemark (610) und Luxemburg (598).

Trotz globaler Herausforderungen wie der Pandemie und geopolitischen Spannungen hat der weltweite Ertragspool der Payment-Branche in den letzten fünf Jahren durchschnittlich um 8,3 Prozent zugenommen und erreichte 2022 einen Wert von 1,6 Billionen US-Dollar. Allerdings wird erwartet, dass dieses Wachstum in den kommenden Jahren auf 6,2 Prozent jährlich sinken wird. Ein Grund für diese Verlangsamung ist die erwartete Verlagerung von Massenzahlungen von Karten zu Konto-zu-Konto-Transaktionen.

Die Boston Consulting Group betont auch die wachsende Bedeutung der künstlichen Intelligenz im Zahlungsverkehr. Generative KI-Technologien könnten Produktivitätssteigerungen von über 20 Prozent in Bereichen wie Produkt- und Softwareentwicklung ermöglichen. Vorreiter in der Branche testen bereits konkrete Anwendungen von GenAI, insbesondere in den Bereichen Betrugsprävention und Einführung neuer Dienstleistungen.

Die Ergebnisse des Global Payments Report 2023 zeigen, dass trotz des allgemeinen Wachstums der Payment-Branche und der fortschreitenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs in vielen europäischen Ländern, Deutschland in Bezug auf elektronische Zahlungen noch erheblichen Nachholbedarf hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Rolle innovative Technologien wie künstliche Intelligenz dabei spielen werden.

Quelle: Boston Consulting Group

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