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Zalando nach Kostenstraffung: Leichter Umsatzrückgang, Profitabilität verbessert

Logistikzentrum von Zalando in Mönchengladbach
Foto: Zalando SE

Der Online-Modehändler Zalando SE hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 eine Verbesserung des Ergebnisses erreicht, trotz eines leichten Umsatzrückgangs. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,6 Prozent auf 2,24 Milliarden Euro. Dank eines Ausbaus des hochwertigen Sortiments, einer verstärkten Fokussierung auf Lifestyle-Angebote und der Einführung neuer Inspirationselemente konnte das Unternehmen jedoch eine GMV-Steigerung von 1,3 % auf 3,27 Milliarden Euro erreichen

Dank erfolgreicher Sparmaßnahmen und einer optimierten Logistik hat Zalando seinen Quartalsverlust deutlich reduzieren können. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 28,3 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Fehlbetrag von 0,7 Millionen Euro verzeichnet worden war. Der Nettoverlust verringerte sich von 38,5 Millionen Euro auf 8,9 Millionen Euro.

Zalando verzeichnete im Kontext des leichten Umsatzrückgangs insgesamt weniger aktive Kunden und Bestellungen, jedoch erhöhte sich die durchschnittliche Warenkorbgröße von 57,3 auf 60,4 Euro.

Im B2C-Bereich erwies sich das stärkste Wachstum bei den Kategorien „Beauty“, „Sport“, „Kinder & Familie“ und „Lounge by Zalando“. Das Unternehmen erweiterte auch sein Sortiment um die Premium-Sportmarke „On“ und 20 neue adaptive Kinderschuhmodelle. Zudem wurden Designer-Kollektionen wie „Cinema Club“ gemeinsam mit Aspesi entwickelt und der Trendspotter-Service eingeführt.

Im B2B-Bereich hat Zalando fünf weitere Partner für das ZEOS Multi-Channel Fulfillment gewonnen und erzielte einen Umsatzanstieg von 13 % auf 215 Millionen Euro. Hier sicherte sich die belgische Modemarke LolaLiza ein umfassenderes Servicepaket, indem sie zu Zalandos Marktplatzlösung Tradebyte wechselte.

Trotz der Umsatzstagnation bekräftigte Zalando seine Jahresprognose. Der Konzern geht von einem operativen Gewinn von 380 bis 450 Millionen Euro aus, nach knapp 350 Millionen Euro im Vorjahr. Co-Konzernchef Robert Gentz und Dembeck stellten auch ein Umsatzplus von bis zu fünf Prozent in Aussicht, warnten jedoch, dass Umsätze und GMV im schlimmsten Fall auf Vorjahresniveau stagnieren könnten.

Quelle: Zalando Investors Relations

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