NewsletterJetzt anmelden – Die wichtigsten Nachrichten einfach per E-Mail erhalten!

Börsenpläne konkretisieren sich: Shein bereitet sich auf IPO in London vor

Smartphone mit großem Shein-Logo
Foto: Markus Mainka / Shutterstock

Der Fast-Fashion-Riese SHEIN bereitet sich auf einen vielbeachteten Börsengang an der Londoner Börse vor, nachdem es in den USA auf regulatorische Hürden gestoßen ist und sich bereits letzte Woche die Gerüchte häuften. Das Unternehmen, das ursprünglich in China gegründet wurde und nun seinen Hauptsitz in Singapur hat, plant, die chinesische Börsenaufsicht über die Verlegung seines Börsenstandorts von New York nach London zu informieren und noch in diesem Monat eine Anmeldung bei der London Stock Exchange einzureichen, so eine Quelle gegenüber Reuters.

Bereits zu Beginn dieses Jahres begann SHEIN, mit in London ansässigen Teams seiner Finanz- und Rechtsberater die Möglichkeit einer Notierung zu erkunden. SHEIN soll bereits zu Jahresanfang auch Gespräche mit in London ansässigen Fondsmanagern aufgenommen haben, um sich im Vorfeld des geplanten Börsengangs vorzustellen. Parallel dazu kämpfe SHEIN noch mit bürokratischen Herausforderungen, nachdem das Unternehmen versäumt hatet, den „menschlichen Eigentümer“, in UK die „person with significant control“ (PSC) genannt, offenzulegen.

Die neue Fast-Fashion Nummer Eins stand und steht vor regulatorischen Herausforderungen in China, den USA und Europa. Im letzten Mai forderte eine parteiübergreifende Gruppe von US-Gesetzgebern die SEC auf, SHEINs Börsengang zu blockieren, bis bestätigt werden konnte, dass keine Zwangsarbeit verwendet wird. In Europa gibt es seit wenigen Monaten im Kontext des Digital Markets Act (DMA) und Digital Service Act (DSA) Druck seitens der EU.

Ein erfolgreicher Börsengang in London wäre eine bedeutende Stärkung für die Londoner Börse, die derzeit mit einem Mangel an Börsengängen und einer Welle von großen Unternehmen kämpft, die privatisiert werden oder ihre Notierungen ins Ausland verlegen. Mit einer Bewertung von etwa 70 Milliarden Pfund würde SHEIN zu einem der größten Unternehmen am Londoner Markt werden. 

Anzeige

Reseller mit mehreren Sneakers
ANZEIGE

Effiziente Buchhaltung und Auftragsabwicklung für Reseller mit Anifora

Re-Commerce, Second-Hand und Markplätze wachsen ungebrochen. Doch gerade kleinere Reseller stehen vor der Herausforderung, ihre Buchhaltung effizient und rechtskonform zu gestalten. Anifora bietet eine einfache Lösung zur Automatisierung der Auftragsverarbeitung, speziell für Reseller. Das Tool integriert verschiedene Marktplätze mit Buchhaltungstools und sorgt für eine Dokumentation aller Geschäftsvorgänge. Reseller profitieren von erheblicher Zeitersparnis und einem verbesserten Workflow.

Beliebte Beiträge

Skims Kampagnenfoto mit Kim Kardashian

Skims: Kim Kardashian’s 4-Milliarden-Brand eröffnet erste Stores in den USA

Kim Kardashians Shapewear-Marke Skims eröffnet ihren ersten permanenten Store in Georgetown, weitere Stores folgen in Kürze. Das auf 4 Milliarden US Dollar bewertete Unternehmen war bisher als E-Commerce Pure Player bekannt und plant noch in diesem Jahr einen Börsengang. Skims wurde durch hautfarbene Shapewear-Produkte berühmt und ist mittlerweile offizieller Unterwäsche-Partner der NBA und WNBA.

RETAIL-NEWS PARTNER

swyytr -der digitale Hub für die Food Economy. Jede Menge Information und Inspiration rund um die Lebensmittelbranche.
[Anzeige]
eRecht24 – Eine der bekanntesten Adressen rund um die wichtigen Themen Internetrecht und Datenschutz.