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Gucci mit -21%: Kering mit starkem Umsatzrückgang und geringer Gewinnerwartung

Gucci Kampagnenfoto aus 2024
Foto: Kering / Gucci

Der Luxusgüterkonzern Kering, zu dem Luxusmarken wie Gucci, Yves Saint Laurent und Balenciaga gehören, berichtet über einen bedeutenden Umsatzrückgang im ersten Quartal des Jahres 2024. Der Konzernumsatz fiel um 11% auf 4,504 Milliarden Euro, sowohl auf berichteter als auch auf vergleichbarer Basis.

Kering hatte bereits im März gewarnt, dass der Umsatz um etwa 10% sinken würde, was die Hoffnungen zunichtemachte, dass das Unternehmen die Rückgänge bei Gucci, das die Hälfte des Konzernumsatzes und zwei Drittel des Gewinns ausmacht, gestoppt hätte. „Trotz der Erwartung eines herausfordernden Jahresstarts haben die anhaltend schwierigen Marktbedingungen, insbesondere in China, sowie die strategische Neuausrichtung einiger unserer Marken, angefangen bei Gucci, den Druck auf unsere Umsatzerlöse weiter erhöht“, erklärte Kering-Chairman und CEO Francois-Henri Pinault.

Einzelne Markenentwicklungen

  • Gucci verzeichnete einen Rückgang von 21% auf 2,1 Milliarden Euro, mit einem starken Einbruch im asiatisch-pazifischen Raum.
  • Yves Saint Laurent erzielte 740 Millionen Euro, ein Rückgang von 8%, wobei die Marke in Japan Wachstum zeigte.
  • Bottega Veneta erreichte einen Umsatz von 388 Millionen Euro, leicht verbessert um 2% auf vergleichbarer Basis, mit starkem Wachstum in Nordamerika und Westeuropa.
  • Die anderen Häuser des Konzerns, darunter Balenciaga und Alexander McQueen, erzielten zusammen 824 Millionen Euro, ein Rückgang von 7%.
  • Kering Eyewear und Corporate steigerten ihren Umsatz auf 536 Millionen Euro, ein Plus von 9% auf vergleichbarer Basis.

Gucci-Neustart und starker Gewinnrückgang in Aussicht

Für das Sorgenkind Gucci begannen die ersten Entwürfe des neuen Kreativdirektors Sabato de Sarno Mitte Februar in die Läden zu kommen. Der zurückhaltender Stil des Designers markiert eine Abkehr vom extravaganten Ansatz seines Vorgängers, Alessandro Michele. „Der chinesische Markt ist zudem derzeit ziemlich polarisiert zwischen der Nachfrage nach sehr hochwertigen oder erschwinglicheren Produkten“, so der Kering CFO laut Reuters. Gucci profitiere derzeit nicht von dieser Polarisation, was einem trüben Ausblick auf den asiatischen Raum gibt.

Für das laufende Jahr erwartet Kering einen deutlichen Rückgang des operativen Gewinns um 40 bis 45% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, bedingt durch die aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten sowie durch fortlaufende Investitionen. Im Vergleich dazu meldet der Haupt-Konkurrent LVMH, zu dem Marken wie Louis Vuitton und Rimowa gehören, ein Wachstum von drei Prozent im ersten Quartal, was die unterschiedlichen Trajektorien der führenden Luxusgüterunternehmen unterstreicht.

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