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Otto-Tochter Witt sichert sich Wenz von insolventer Klingel-Gruppe

Katalog-Cover des Ex-Klingel Versandhändler Wenz
Foto: Wenz / Presseportal

Mit der Übernahme der Marke Wenz und der dazugehörigen Domain, die zuvor Teil der insolventen Klingel-Gruppe war, hat die Witt-Gruppe einen weiteren Schritt zur Erweiterung ihres Portfolios unternommen. Diese Akquisition, die voraussichtlich Anfang März wirksam wird, markiert einen Meilenstein für das Versandhandel-Unternehmen aus Weiden, zu dem unter anderem Heine-Versand gehört.

Patrick Boos, CEO der Witt-Gruppe, die zum Hamburger Otto-Konzern gehört, unterstreicht die strategische Bedeutung dieser Übernahme: „Mit unseren Marken sind wir hervorragend im Segment 50plus positioniert. Wenz ist eine ideale synergetische Ergänzung für unsere Marke Heine im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden.“ Diese Aussage hebt hervor, wie Wenz das bestehende Angebot der Witt-Gruppe ergänzen und stärken wird.

Die Marke Wenz, die seit 1996 zur KLiNGEL-Gruppe gehörte und in Ländern wie Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden aktiv war, ist bekannt für ihren Online-Shop, der Mode, Schmuck, Wohnartikel und Accessoires anbietet. Die Insolvenz der KLiNGEL-Gruppe im Mai 2023 und der anschließende Verkaufsprozess haben nun zu dieser Übernahme geführt, die von allen beteiligten Parteien, einschließlich des Gläubigerausschusses, einstimmig gebilligt wurde. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht allerdings noch aus. Über den Kaufpreis wurde zudem Stillschweigen vereinbart.

Hinweis auf der Wenz.de Homepage

Mit mehr als 21,9 Millionen Kundinnen und Kunden weltweit und einem Umsatz von 1,178 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2022/23 ist die Witt-Gruppe ein der etwas unbekannteren, aber durchaus führenden Unternehmen im textilen Omnichannel-Bereich für die Zielgruppe 50plus. Die Gruppe, die zur Otto Group gehört und seit 1987 ihren Sitz in Weiden hat, ist mit ihren neun Marken und 22 Online-Shops in zehn Ländern aktiv.

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