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Restrukturierung geplant: Modekette Esprit meldet Insolvenz in Eigenverwaltung

Frau in einer ESPRIT Kampagne
Foto: ESPRIT

Key takeaways

Die Handelskette Esprit meldet Insolvenz an, um eine umfassende Restrukturierung zu ermöglichen. Betroffen sind 1500 Mitarbeitende und mehrere Tochtergesellschaften, während die Filialen vorerst geöffnet bleiben.

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Die Modekette ESPRIT sieht sich erneut mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert und wird heute laut Informationen der Textilwirtschaft für ihre Europa-Holding sowie sieben weitere Gesellschaften beim Amtsgericht Düsseldorf Insolvenz anmelden. Trotz der prekären Lage plant das Unternehmen, den Betrieb fortzuführen und ist bereits in Gesprächen mit einem Finanzinvestor, der Interesse an den Markenrechten für Europa zeigt. Diese Entwicklungen sind Teil eines umfassenden Plans, das Geschäft in Europa neu zu strukturieren und zukunftsfähig zu machen.

Die jüngste Hiobsbotschaft markiert das zweite Insolvenzverfahren für ESPRIT innerhalb von vier Jahren. In der aktuellen Situation sind etwa 1500 Mitarbeiter betroffen. Das Unternehmen, dessen Hauptgeschäftsfeld in Europa liegt, erzielte zuletzt den Großteil seines Umsatzes in Deutschland. Die Geschäftsführung hofft, durch die Insolvenz in Eigenverwaltung das Unternehmen zu sanieren und wieder profitabel zu machen. Für die Restrukturierung wurden die erfahrenen Sanierer Christian Gerloff und Christian Stoffler engagiert, die bereits in der Modebranche bei ähnlichen Fällen tätig waren.

ESPRIT, mit Hauptsitz in Hongkong und einer ehemaligen Zentrale in Ratingen ist insgesamt in über 30 Ländern aktiv. Die Marke leidet seit längerer Zeit unter sinkenden Umsätzen, häufigen Managementwechseln und Umstrukturierungen. Diese Insolvenz betrifft nicht nur Deutschland, sondern folgt auf bereits erfolgte Insolvenzen der Tochtergesellschaften in der Schweiz und Belgien im April.

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