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Galeria Karstadt Kaufhof: 20% Schließungen und Umbau zu „Mega-Malls“ geplant

Abmontiertes Galeria-Logo als Symbol für die Probleme von Galeria Karstadt Kaufhof
Foto: FooTToo / Shutterstock

Update: 27. April 2024: Galeria Karstadt Kaufhof hat mittlerweile die Berichte bestätigt und eine Liste mit den zu schließenden Filialen veröffentlicht. Mitarbeiter der betroffenen Häuser können für acht Monate in eine Transfergesellschaft wechseln, um sich neu auf dem Arbeitsmarkt zu orientieren, heißt es in der Pressemitteilung.

Galeria Karstadt Kaufhof, Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern, steht nach seiner dritten Insolvenz vor grundlegenden Änderungen. Das Unternehmen plant laut Informationen von Focus Online, 16 der verbliebenen 92 Filialen zu schließen. Die 1.400 der 12.800 Beschäftigten, die durch die Schließung ihre Arbeitsplätze verlieren werden, wurden den Berichten nach am Freitag informiert. Diese Maßnahme folgt der Ankündigung des Insolvenzverwalters, dass auch in der Konzernzentrale in Essen erhebliche Kürzungen vorgesehen sind.

Neben den notwendigen Schließungen steht die Gretchenfrage im Raum, ob und wie sich Galeria Karstadt Kaufhof konzeptionell weiterentwickeln kann. Wie sich die neuen Eigentümer NRDC und BB Kapital die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof vorstellen, geht aus Dokumenten hervor, die FOCUS online exklusiv einsehen konnte. Die verbleibenden Filialen sollen in attraktive „Mega-Malls“ umgebaut werden, in denen verschiedene Retail-Partner Platz finden. Dies soll unter anderem eine Kooperation mit Ikea beinhalten, um die neuen kleinformatigen IKEA-Planungsbüros zu integrieren. Weiterhin soll eine Partnerschaft mit einer noch nicht genannten Baumarktkette geplant sein, die auch finanzielle Investitionen in die Umbauten tragen sollen.

Trotz der ca. 20% Filialschließungen, was ungefähr dem Anteil der Schließungen der letzten Insolvenz entspricht, sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen gibt es den Berichten nach erste positive Signale. Die derzeitige finanzielle Lage von Galeria scheint offenbar stabil, da während des Insolvenzverfahrens bestimmte finanzielle Verpflichtungen ausgesetzt sind. Zudem trug das erfolgreiche Ostergeschäft zur finanziellen Entlastung bei. Insider berichten, dass die Finanzlage, abzüglich der tief roten Filialen und der alten Signa-Fesseln, besser als allgemein vermutet sei.

Der endgültige Insolvenzplan muss noch dem Amtsgericht Essen und den Gläubigern vorgelegt werden. Erst Ende Mai wird final klar sein, ob das neue Eigentümer-Konsortium die Galeria-Häuser übernehmen kann und wie genau der Weg für die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof aussehen wird.

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