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Traditionsmarke Golfino muss zum zweiten Mal Insolvenz anmelden

2023 Kampagne von Golfino
Foto: Golfino

Nach fast vier Jahrzehnten muss die renommierte Golfbekleidungsfirma Golfino erneut Insolvenz anmelden. Die Entwicklung folgt auf eine erste Insolvenzerklärung im Jahr 2019, von der sich das Unternehmen dank der Übernahme durch die britische Beteiligungsgesellschaft Endless und dem fortgesetzten Engagement der Gründerfamilie Kirsten zunächst erholen konnte.

Die Insolvenz trifft auf ein Unternehmen, das einst für seine Innovationen und Erfolge im E-Commerce gefeiert wurde, insbesondere mit einer Auszeichnung im Jahr 2019 als bester Onlineshop im Bereich Golf. Golfino, inspiriert durch Bernhard Langers Masters-Sieg 1985, hatte sich von einem Strickspezialisten zu einem Anbieter hochwertiger Golfbekleidung und kompletter Outfits entwickelt. Doch die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, verstärkt durch Krisen in der Textil- und Einzelhandelsbranche, führten schlussendlich zu einem unausweichlichen erneuten Gang zum Insolvenzgericht.

Trotz der schwierigen Situation bleibt die Hoffnung auf eine positive Zukunft bestehen. Die Zentrale in Glinde soll weiterhin als Kern für E-Commerce und Großhandel unter der neuen International Leisure Brands (Deutschland) GmbH dienen, während die stationären Geschäfte geschlossen wurden. Der eigene Online-Shop ist seit dem 26.02. geschlossen, ohne einen Hinweis auf eine Wiedereröffnung. Es bleibt demnach offen, ob Golfino sich online nur auf Marktplätze konzentrieren wird oder eine Neueröffnung des eigenen E-Commerce Direktvertriebs plant. Die Marke selbst soll auf jeden Fall erhalten und durch eine Restrukturierung in der Insolvenz gestärkt werden, mit dem Ziel, auch in Zukunft hochwertige Golfbekleidung und erstklassigen Service zu bieten. Das Unternehmen beschäftigt aktuell noch 250 Mitarbeiter, wie Exklusiv Golfen berichtet.

Hinweis im Online-Shop zur Insolvenz von Golfino

Die erneute Insolvenz einer Traditionsmarke wie Golfino reicht sich symbolisch in die Zunahme von Insolvenzen und Schwierigkeiten im Sporthandel in Deutschland ein. Mit Signa Sports United und Internetstores, das aktuell die Liquidation durchführt, dem strauchelnden Sport Scheck sowie zahlreichen Markenherstellern gab es in jüngster Vergangenheit einige Rückschläge für die Sport- und Lifestyle-Segment.

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