Trübe Stimmung: HDE-Konsumbarometer fällt im Oktober deutlich
Die Verbraucherstimmung verschlechtert sich im Oktober deutlich. Das HDE-Konsumbarometer fällt auf 93,51 Punkte, während Anschaffungs- und Einkommenserwartungen spürbar nachgeben.
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Die Verbraucherstimmung verschlechtert sich im Oktober deutlich. Das HDE-Konsumbarometer fällt auf 93,51 Punkte, während Anschaffungs- und Einkommenserwartungen spürbar nachgeben.
NielsenIQ sieht den Konsum 2027 in einer neuen Phase: Preisdruck bleibt hoch, die Mitte verliert an Bedeutung und KI beeinflusst zunehmend, welche Produkte überhaupt in die engere Auswahl kommen.

Die Konsumstimmung verschlechtert sich besonders bei höheren Einkommen. Bei den oberen 25 Prozent fällt der NIM-Indikator um 13,8 Punkte, während die Sparneigung weiter zunimmt.
Steigende Energiepreise drücken die Verbraucherstimmung in Deutschland. Vor allem schwächere Einkommenserwartungen und eine höhere Sparneigung belasten das Konsumklima, während onjunkturerwartungen vergleichsweise stabil bleiben.
Die Inflationserwartungen der Verbraucher im Euroraum steigen wieder. Während Einkommen, Konsum und Immobilienerwartungen weitgehend stabil bleiben, rechnen die Befragten zugleich mit höherer Inflation.
Die Stimmung im Einzelhandel bleibt laut ifo schwach. Trotz besserer Konjunktur wächst der private Konsum nur langsam, während hohe Energiepreise Kaufkraft und Verbraucherstimmung weiter belasten.