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THEMA

Stationärhandel

Galeria-Filiale in Frankfurt am Main

Destatis-Studie: Kaufhäuser verloren die letzten 20 Jahre ein Drittel des Umsatzes

Die langjährige Krise der deutschen Kaufhäuser zeigt sich deutlich in einem Rückgang der Umsatz- und Beschäftigungszahlen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verzeichneten Kauf- und Warenhäuser im Jahr 2023 einen realen (preisbereinigten) Umsatzeinbruch von 34,8 % im Vergleich zu 2003. Währenddessen erfuhr der stationäre Einzelhandel insgesamt einen Umsatzanstieg von 11,3 %, und der Umsatz im Versand- und Onlinehandel stieg real um beeindruckende 170,1 %.

Veja Store und Reperaturwerkstatt für Sneakers in Paris

Store der Woche: Veja Reparatur-Werkstatt für Sneakers

Die französische Sneaker-Marke VEJA hat in Paris einen neuen Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit und Mode gesetzt: Die Eröffnung des VEJA General Stores, eines 100 Quadratmeter großen Reparaturgeschäfts. Im Herzen des 10. Arrondissements steht dieser Store nicht nur für VEJAs Engagement für Umweltschutz und Wiederverwertung, sondern markiert auch eine Rückkehr zu traditionellen Handwerkskünsten.
Mit der Initiative, Schuhe und Kleidung unabhängig von der Marke zu reparieren, adressiert VEJA die Notwendigkeit, die Lebensdauer von Produkten zu verlängern und damit den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

Foto der Breuninger Filiale in Reutlingen

Breuninger muss erste Filiale seit über 15 Jahren schließen

Das Mode- und Lifestyleunternehmen Breuninger wird seine Filiale in Reutlingen, die über 25 Jahre in der schwäbischen Stadt zuhause war, zum Ende des Jahres 2024 schließen. Diese Entscheidung, die durch stetig fallende Besucherzahlen und Umsatzeinbußen bedingt war, spiegelt symbolisch die Herausforderungen des Einzelhandels in weniger frequentierten Innenstädten wider. Trotz intensiver Bemühungen, den negativen Trend umzukehren, erwiesen sich die abnehmende Attraktivität der Reutlinger Innenstadt und der starke Wettbewerb in der Region als unüberwindbare Hürden. In fast direkter Nachbarschaft befindet sich die Outletcity Metzingen, die die letzten Jahre sowohl von der Fläche, als auch was regionales Marketing betrifft, stark expandiert hatte.

Digitale Preisschilder von Aldi Süd

Großer Schritt: Aldi Süd wechselt vollständig auf digitale Preisschilder

Aldi Süd unternimmt einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung seiner Filialen, indem der Discounter eine flächendeckende Einführung digitaler Preisschilder in mehr als 2.000 Niederlassungen durchgeführt hat. Diese technologische Neuerung markiert das Ende der traditionellen Papierschilder und verspricht, sowohl für das Personal als auch für das Marketing des Unternehmens erhebliche Vorteile mit sich zu bringen. Digitale Schilder, die mit einem sogenannten E-Ink-Farbdisplays ausgestattet sind, bieten eine energiesparende und zugleich visuell ansprechende Lösung, um Preise und Produktinformationen darzustellen.

Westwing Store bei Breuninger in Stuttgart

Westwing eröffnet zweiten Store im Breuninger Flagship in Stuttgart

Westwing, einer der führenden Online-Versandhändler in Europa, eröffnet den zweiten physischen Store beim Fashion- und Lifestyle-Händler Breuninger. Auf der Home & Living Fläche des Stuttgarter Flagship-Stores ist ein 170 Quadratmeter „Shop-in-Shop“ entstanden, in dem Mitnahmeartikel direkt zum Verkauf stehen, größere Möbel getestet und über Beratung und In-Store-Bestellungen auf weitere Westwing-Produkte zugegriffen werden können. Der Store eröffnet offiziell am 07. März, wie das Unternehmen nun angekündigt hat. Delia Lachance, Gründerin und Chief Creative Officer von Westwing, freut sich, die „liebsten Westwing Produkte nach Stuttgart zu bringen“ und unterstreicht die stilvolle Umgebung des ersten, festen Shop-in-Shops des Unternehmens. Westwing hatte bereits in 2017 in München ein Pop-Up und betreibt seit 2022 einen Store in Hamburger 1A-Lage am Jungfernstieg.

Bauzaun einer unterbrochenen Baustelle im Zuge der Signa-Insolvenz

Signa Prime: Verschwundene Akten und 8 Milliarden Euro Gläubigerforderung

Die finanzielle Krise der Signa Prime Selection und Signa Development verschärft sich, nachdem die Suche nach neuen Investoren fehlschlug und die Gläubigerforderungen auf 8,5 Milliarden Euro stiegen. Bisher wurden nur 2,6 Milliarden der angemeldeten 6,3 Milliarden Euro an Forderungen anerkannt. Die Veräußerung von Schlüsselimmobilien in Wien und Innsbruck soll nun finanzielle Mittel für die Sanierung freisetzen. Die Behandlung der Insolvenz, insbesondere die anhaltende Eigenverwaltung, wird zunehmend kritisiert, da zuletzt fehlende Vorstandsprotokolle eine unzureichende Transparenz zeichnen.

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