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adidas startet mit kräftigem Wachstum ins Jahr 2026

Eingang eines Büro von Adidas
Foto: adidas

Key takeaways

Starke Nachfrage und erfolgreiches DTC-Geschäft sorgen bei adidas für ein deutliches Umsatz- und Ergebnisplus. Der Sportartikelhersteller zeigt sich trotz unsicherem Marktumfeld robust.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der deutsche Sportartikelhersteller adidas ist mit deutlichem Rückenwind in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal konnte der Sportartikelhersteller sowohl Umsatz als auch Ergebnis klar steigern – und das trotz eines weiterhin volatilen Marktumfelds.

Umsatz und Ergebnis legen deutlich zu

Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz laut Pressemitteilung um 14 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 16 Prozent auf 705 Millionen Euro, während sich die operative Marge auf 10,7 Prozent verbesserte. Auch der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen entwickelte sich positiv und erreichte 484 Millionen Euro.

Belastend wirkten allerdings Währungseffekte sowie höhere Zölle, die die zugrunde liegende Margenverbesserung teilweise kompensierten.

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Direktvertrieb treibt Wachstum

Besonders dynamisch entwickelte sich das Direct-to-Consumer-Geschäft (DTC). Hier legte der Umsatz währungsbereinigt um 22 Prozent zu. Der Onlinehandel wuchs um 25 Prozent, während die Umsätze im eigenen Einzelhandel um 19 Prozent stiegen. Diese Entwicklung spiegelt eine anhaltend hohe Nachfrage nach den Produkten der Marke wider.

Auch im Großhandel verzeichnete adidas ein Wachstum, agierte jedoch angesichts eines stark rabattgeprägten Marktumfelds bewusst vorsichtig bei der Belieferung.

Starke Nachfrage in allen Produktbereichen

Das Wachstum wurde von mehreren Produktkategorien getragen. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Bekleidung mit einem Plus von 31 Prozent. Auch Accessoires legten zweistellig zu. Im Schuhsegment blieb das Wachstum moderater, allerdings auf Basis eines bereits starken Vorjahres.

Im Performance-Segment verzeichnete adidas ein deutliches Plus, insbesondere in den Bereichen Running, Training und Fußball. Neue Produkte und erfolgreiche Markteinführungen sorgten hier für zusätzliche Dynamik.

Lifestyle und Klassiker bleiben gefragt

Auch im Lifestyle-Bereich setzte sich das Wachstum fort, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Klassische Modelle und modische Neuinterpretationen trugen dazu bei, die Nachfrage stabil zu halten. Gleichzeitig profitierte adidas von globalen Marketingkampagnen und prominenten Markenbotschaftern.

Wachstum in allen Regionen

Regional zeigte sich ein breit getragenes Wachstum. Besonders stark entwickelten sich Märkte in Asien und Lateinamerika, aber auch Nordamerika und Europa legten zu. In allen Regionen konnte adidas im Direktgeschäft zweistellige Zuwächse erzielen.

Investitionen und Kosten im Griff

Trotz steigender Investitionen in Marketing und Vertrieb gelang es dem Unternehmen, die Kostenquote im Verhältnis zum Umsatz zu senken. Dies trug maßgeblich zur Verbesserung der Profitabilität bei.

Gleichzeitig investiert adidas weiter in seine Marke, neue Produkte sowie in die Optimierung von Vertriebs- und Logistikstrukturen.

Ausblick bleibt positiv – trotz Unsicherheiten

Für das Gesamtjahr 2026 erwartet adidas weiterhin ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Das Betriebsergebnis soll auf rund 2,3 Milliarden Euro steigen.

Allerdings bleibt das Umfeld herausfordernd: Währungsschwankungen und handelspolitische Faktoren könnten das Ergebnis belasten. Dennoch sieht sich das Unternehmen dank starker Produktpipeline, verbesserter Marktposition und stabiler Nachfrage gut aufgestellt, um seinen Wachstumskurs fortzusetzen.

Insgesamt zeigt sich: adidas gelingt es, auch unter schwierigen Bedingungen zu wachsen – getragen von einer starken Marke, innovativen Produkten und einer klaren strategischen Ausrichtung.

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