ANZEIGE

ANZEIGE

Allbirds vor Verkauf: D2C-Pionier für 39 Millionen Dollar abgegeben

Grauer Allbirds Sneakers
Foto: Allbirds

Key takeaways

Der Verkauf von Allbirds an American Exchange Group markiert das Ende einer Wachstumsstory. Nach Börsenhype und wirtschaftlichen Problemen folgt nun die Abwicklung des US-Unternehmens und ein Neustart der Marke.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der einst gefeierte Direct-to-Consumer-Schuhhersteller Allbirds steht vor dem Verkauf. Für rund 39 Millionen US-Dollar soll das Unternehmen an die American Exchange Group (AXNY) gehen. Damit endet vorerst die eigenständige Geschichte einer Marke, die noch vor wenigen Jahren als milliardenschwerer Hoffnungsträger im nachhaltigen Modebereich galt.

Verkauf umfasst Marke und zentrale Vermögenswerte

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt AXNY das geistige Eigentum sowie ausgewählte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Allbirds. Der Deal wurde vom Vorstand einstimmig genehmigt, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Abwicklung des Unternehmens geplant

Parallel zum Verkauf plant Allbirds die vollständige Auflösung des Unternehmens. Nach Abschluss der Transaktion sollen verbleibende Erlöse – abzüglich Abwicklungskosten – an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Der Abschluss wird für das zweite Quartal 2026 erwartet.

Strategischer Neustart unter neuem Eigentümer

CEO Joe Vernachio betont in einer Investoremitteilung, dass der Verkauf die Grundlage für eine Weiterentwicklung der Marke bilde. Allbirds habe sich in den vergangenen Jahren als Lifestyle-Brand mit Fokus auf innovative Materialien und Komfort etabliert. Unter dem neuen Eigentümer soll dieses Fundament weiter genutzt werden.

Vom Börsenhype zum Niedergang

Allbirds galt lange als Vorzeigeunternehmen im nachhaltigen Konsumsegment. Nach dem Börsengang im Jahr 2021 geriet das Unternehmen jedoch zunehmend unter Druck. Wachstumsprobleme, steigende Kosten und ein schwieriges Marktumfeld belasteten die Geschäftsentwicklung erheblich.

Keine aktuellen Geschäftszahlen veröffentlicht

Im Zuge der Transaktion verzichtet Allbirds auf die ursprünglich geplante Veröffentlichung der Quartalszahlen. Stattdessen will das Unternehmen seinen Jahresbericht fristgerecht bei der US-Börsenaufsicht einreichen.

Käufer mit Fokus auf Markenentwicklung

Die American Exchange Group ist auf Design, Lizenzierung und Vermarktung von Marken spezialisiert. Das Unternehmen arbeitet mit internationalen Einzelhändlern zusammen und verfügt über Erfahrung in der Weiterentwicklung etablierter Markenportfolios.

Unsichere Zukunft der Marke

Ob Allbirds unter dem neuen Eigentümer wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann, bleibt offen. Der Verkauf markiert jedoch einen deutlichen Einschnitt und zeigt die Herausforderungen, mit denen viele Direct-to-Consumer-Marken aktuell konfrontiert sind.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored