American Express ist mit einem starken ersten Quartal in das Jahr 2026 gestartet und setzt seinen Wachstumskurs fort. Der Zahlungsdienstleister profitierte insbesondere von einer hohen Ausgabebereitschaft seiner Kunden sowie einer stabilen Nachfrage nach Premium-Angeboten.
Deutliches Umsatz- und Gewinnwachstum
Der Konzern steigerte den Umsatz im ersten Quartal um 11 Prozent auf rund 18,9 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt lag das Plus bei 10 Prozent. Der Nettogewinn erhöhte sich auf knapp 3,0 Milliarden US-Dollar nach 2,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie stieg um 18 Prozent auf 4,28 US-Dollar.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Kundenausgaben als zentraler Wachstumstreiber
Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung war die gestiegene Nutzung der Kreditkarten. Das Kartenvolumen legte um 10 Prozent zu, währungsbereinigt um 9 Prozent – der stärkste Anstieg seit drei Jahren. Besonders die zahlungskräftige Premium-Kundschaft zeigte eine hohe Aktivität und trug maßgeblich zum Wachstum bei.
Investitionen in Partnerschaften und Innovationen
American Express baut seine Position durch neue Kooperationen und technologische Initiativen weiter aus. Dazu zählen Partnerschaften mit großen Sportligen wie der NFL und der NBA sowie die Erweiterung des Produktportfolios für Geschäftskunden. Gleichzeitig investiert das Unternehmen verstärkt in KI-basierte Lösungen und digitale Services.
Stabile Kreditqualität und steigende Kosten
Die Kreditqualität blieb auf hohem Niveau, auch wenn die Rückstellungen für Kreditausfälle leicht anstiegen. Parallel erhöhten sich die Gesamtkosten, vor allem durch höhere Ausgaben für Kundenbindung, Marketing und neue Angebote. Diese Investitionen sollen das langfristige Wachstum sichern.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt American Express seine Prognose und erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum von 9 bis 10 Prozent sowie ein Ergebnis je Aktie zwischen 17,30 und 17,90 US-Dollar.



